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»Ein solides Ergebnis erzielt

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Von: red Redaktion

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Vorstand Roland Trageser, Vorstandssprecher Bernd Stöhr und Aufsichtsratsvorsitzender Roland Denecke sind zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2021. © pv

Region (red). Die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen hat eigenen Angaben zufolge ein »erfreuliches Ergebnis« im Geschäftsjahr 2021 erzielt. In allen wichtigen Geschäftsfeldern sei das Vorjahresniveau leicht übertroffen worden, teilt die Genossenschaftsbank im Zuge ihrer Bilanzveröffentlichung mit.

Besonders im Kreditgeschäft und bei Wertpapieranlagen - also in zwei beratungsintensiven Geschäftsbereichen - habe man solide Zuwächse verzeichnet. »Unsere Kunden bestätigen damit, dass sie auf qualifizierte und persönliche Beratung vor Ort setzen und der VR Bank vertrauen«, sagt Vorstandssprecher Bernd Stöhr, der die Jahresbilanz mit seinem Vorstandskollegen Roland Trageser und Aufsichtsratschef Roland Denecke präsentierte.

Mehr digitale Beratungen

Auf der anderen Seite zeige sich in den Statistiken der Bank deutlich, dass Corona das Kundenverhalten verändert hat. Die Zahl der digitalen Beratungen habe zugenommen. Dazu seien die Verfügungen an den Geldautomaten der Region zurückgegangen, während die Transaktionen an Bezahlterminals stetig gestiegen seien. »Diese Veränderungen werden in Zukunft noch an Dynamik gewinnen«, prognostiziert die Main-Kinzig- und Oberhessen-Bank.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2021 von 3,5 auf 3,8 Milliarden Euro. Das betreute Kundenvolumen stieg den Angaben zufolge gegenüber dem Vorjahr um 591 Millionen Euro auf 7,4 Milliarden Euro. Darin enthalten sind alle Kredite und Geldanlagen in der Bilanz der Bank sowie an Verbundpartner vermittelte Geschäfte.

Im Wertpapiergeschäft bilanziert die VR Bank deutliche Steigerungen in den hauseigenen Kundendepots (plus 15,1 Prozent) und in den Depots bei Union Investment (plus 24,7 Prozent). Dabei spielten nachhaltige Geldanlagen eine immer wichtigere Rolle.

Das Kreditgeschäft präsentierte sich laut VR Bank »wiederholt stark«: Die Kundenkredite lagen zum Jahresschluss mit einem Plus von rund acht Prozent deutlich über den Planungen. Erzielt wurde dieses Wachstum durch ein Kreditneugeschäft in Höhe von 580 Millionen Euro, daran haben private Baufinanzierungen einen Anteil von rund 408 Millionen Euro und gewerbliche Finanzierungen von rund 172 Millionen Euro.

»Wir haben ein solides Ergebnis erzielt, das für die Zukunftsfähigkeit unserer Bank wichtig ist. Besonders mit Blick auf die weiter steigenden regulatorischen Herausforderungen und das niedrige Zinsumfeld können wir sehr zufrieden sein«, erklärt Vorstand Roland Trageser. »Wir sind für die ständig steigenden Eigenkapitalforderungen der Bankenaufsicht gerüstet und bleiben ein verlässlicher Partner für unsere Kunden in der Region.« Die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen zählte Ende 2021 59 294 Mitglieder.

460 000 Euro für die Region

Neben den Steuerzahlungen von rund 7,6 Millionen Euro gibt die Bank zusätzliche Gelder in die Region zurück. Die Förderung von sozialen, kulturellen und sportlichen Einrichtungen und Vereinen betrug 2021 rund 460 000 Euro. »Wir unterstützen zukunftsfähige Projekte auf lokaler Ebene und somit auch den Gemeinschaftsgedanken in unserer Region«, sagt Aufsichtsratsvorsitzender Roland Denecke.

Ein weiterer wichtiger Baustein sei es, Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft zu übernehmen. Die VR Bank fördere nachhaltige Lebensgrundlagen in Main-Kinzig und Oberhessen und setze Anreize für nachhaltige Innovationen. Auch intern habe die Bank durch zahlreiche Maßnahmen bereits ihren Ressourcenverbrauch gesenkt - etwa durch die Digitalisierung von Prozessen oder neue Konzepte für Mobilität und Gebäudewirtschaft.

Die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen hat eigenen Angaben zufolge 487 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 25 Auszubildende und zwei duale Studenten. »Ein großer Dank geht an unsere Belegschaft, unser ganzes Team hat unter Corona-Bedingungen erneut einen hervorragenden Job gemacht. Besonders hervorzuheben ist dabei die große Bereitschaft zu notwendigen Veränderungen im Arbeitsalltag«, sagt Vorstandssprecher Bernd Stöhr.

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