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Eintauchen in amerikanischen Alltag

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Von: red Redaktion

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Die deutsch-amerikanische Austauschgruppe mit ihren Lehrkräften beim Spring Dinner Meeting. © pv

Gedern (red). Die lange Tradition der gegenseitigen Schülerbesuche zwischen der Gesamtschule in Gedern und der High School in Gederns US-amerikanischer Partnerstadt Columbia/Illinois konnte jetzt nach einer durch die Corona-Pandemie bedingten Pause endlich fortgesetzt werden.

Voller Vorfreude empfingen die amerikanischen Gastfamilien mit selbst gestalteten »Welcome«-Postern ihre deutschen Gäste an der Columbia High School. Nach 20-stündiger Anreise kamen diese in einem typischen gelben Schulbus dort an. Die letzten Kilometer wurden sie von Feuerwehr, der Polizei und von einem Krankenwagen mit Blaulicht eskortiert.

Bereits ab dem darauffolgenden Tag besuchten die 18 Gederner täglich den Unterricht an der Columbia High School. Liv, Marvin, David und Linus waren nach einigen Tagen bereits begeistert: »Toll, wie hier an den Schulen sportliche und auch musikalische Talente gefördert werden.« Die Gederner Gruppe besuchte etliche Sportwettkämpfe und das »Spring Concert« des Schulorchesters.

Im Unterricht der beiden Gederner Lehrkräfte Britta Schäfer-Clarke und Andreas Heuser hatten die Schülerinnen und Schüler aus den neunten und zehnten Klassen des Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweigs im Vorfeld ihrer Reise Bildvorträge zu Themen ihrer Wahl erarbeitet. Diese trugen sie an drei unterschiedlichen Schulen der Kleinstadt Columbia und beim Frühlingstreffen des dortigen Verschwisterungsvereins vor.

An diesem geselligen Abend waren Lena und Nils sichtlich mit ihren Präsentationen zufrieden: »Das große Interesse der 140 Zuhörer hat uns gefreut. Gut, dass wir bereits so viel Übung hatten und heute unsere Vorträge fast komplett frei halten konnten. Es stimmt wirklich, was unsere Lehrer uns immer wieder sagen: Practise makes perfect.«

Neben den verschiedenen Tagesausflügen, etwa zu einem Baseballspiel der Cardinals, einigen Museen oder dem Zoo in St. Louis, hatte der persönliche Kontakt zu ihren Gastfamilien den größten Stellenwert für die Gederner Schülerinnen und Schüler. »Die gemeinsame Zeit mit meinem Gastgeber Henry und die entstandene Freundschaft werde ich nie vergessen«, sagte Felix. Und Anna merkte traurig zum Ende der Reise an: »Ich würde so gerne noch länger bleiben, weil ich mich bereits als Teil meiner Gastfamilie fühle und so herzlich aufgenommen wurde.«

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