1. Startseite
  2. Region
  3. Wetteraukreis

Endeckungsreise in Erdgeschichte

Erstellt:

Von: red Redaktion

Kommentare

vb_geo_090922_4c_2
Markante Gesteinsformationen stehen beim Tag des Geotops im Mittelpunkt. © pv

Vogelsbergkreis (pm). Seit 2010 veranstaltet die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft (DVG) Sektion Vogelsberg mit verschiedenen Kooperationspartnern ein Programm zum Tag des Geotops. Dabei wurde jedes Jahr ein anderer Ort im Vulkangebiet Vogelsberg gewählt: Büdingen, Herbstein, Ortenberg, Schotten, Amöneburg, Mücke, Gedern, Grebenhain, Homberg/Ohm, Großenlüder, Glauburg und Hungen-Langd.

Dieses Jahr findet der Tag des Geotops am kommenden Sonntag, 18. September, in Freiensteinau statt. Die DVG und ihre Kooperationspartner laden zur Teilnahme ein. Kooperationspartner sind dieses Jahr die Gemeinde Freiensteinau und das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG).

Strecken zu Fuß und mit dem Rad

Im Rahmen des Programms werden sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag kürzere und längere Touren zu Fuß und als geführte Radwanderung angeboten. Das Programm mit den Einzelterminen und den Detailinformationen ist auf der Homepage www.dvg-vb.de zu finden.

Die Gruppengröße ist begrenzt. Deshalb wird um Anmeldung mit Name, Wohnort und Telefonnummer bis einschließlich kommenden Donnerstag, 15. September gebeten: per Mail an anmeldungen @dvg-vb.de oder per Telefon 01 62/7 42 92 31). Folgende Touren werden angeboten:

Wanderung zum Winterberg: mit der »Christkindchenswiege«, um 10 und um 14 Uhr; Dauer jeweils circa 3 Stunden (5 Kilometer). Der Winterberg ist mit rund 520 Metern Höhe eine markante, bewaldete Kuppe in der flachwelligen Landschaft des Vogelsberger Ostplateaus. Der größte Teil des Berges gibt auf den ersten Blick wenig Anhaltspunkte, die auf seine Entstehung schließen lassen. An der Westseite sind aber Felsen zu finden, die den Namen »Christkindchenswiege« tragen. Was hat es mit dem dichten Vulkangestein der Felsen auf sich? Gibt es noch etwas anderes? Und was ist hier passiert? Leitung: Rudolf Schlintz, Dr. Charlotte Redler (HLNUG), Klaus Emrich

Steine im Ort: Spaziergang durch Freiensteinau, 10 und 14 Uhr (jeweils 1,5 bis 2 Stunden). In Freiensteinau gibt es eine Reihe historischer Gebäude, die teilweise sehr alt sind. Neben einfachen Bauernhöfen sind auch einige repräsentative Bauwerke dabei. Die verwendeten Gesteine zeigen ein großes Spektrum dessen, was im Umfeld vorhanden ist und früher abgebaut wurde. Auch die Art, in der das Gestein bearbeitet und verbaut wurde, ist unterschiedlich. Das hat damit zu tun, dass manche Gesteine sich besser bearbeiten lassen als andere. Aber offenbar gibt es noch andere Gründe; Leitung: Klaus Tamme

Radtour zu Geotopen und Quellen: circa 20 Kilometer um 11 Uhr. Bei Freiensteinau gibt es mehrere interessante Geotope. Sie liegen aber nicht in fußläufiger Entfernung zueinander. Daher wird diesmal eine Radtour angeboten, die zu drei Geotopen führt. Im Vergleich zeigen sie deutlich unterschiedliche Strukturen, die mit ihrer Entstehung zusammenhängen. Da ein Quellgebiet am Weg liegt, bietet es sich an, zusätzlich das Thema »Wasser im Vogelsberg« zumindest kurz zu beleuchten. Auch hier ist die Geologie von Bedeutung.

Die Veranstalter weisen auf Folgendes hin: Die Radtour führt überwiegend über befestigte, meist geschotterte Wald- und Feldwege und enthält Steigungen und Gefälle, so dass die Teilnehmer Kondition und etwas Fahrerfahrungen mitbringen sollten. Eine Teilnahme mit E-Bike bzw. Pedelec wird empfohlen; Leitung: Andreas Rüb

Zeitgleich zum Tag des Geotops findet in Freiensteinau die Gewerbemesse statt. Der DVG-Info-Stand, an dem der Startpunkt der Touren ist, liegt auf dem Messegelände. Dort werden auch Mittagessen und Kaffee angeboten. Weitere Informationen zur Gewerbemesse auf der Internetseite www.freiensteinau.de.

Auch interessant

Kommentare