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Endlich wieder Osterfeuer

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Endlich wieder gemeinsam feiern können: Das Osterfeuer in Düdelsheim zieht rund 600 Besucherinnen und Besucher an. © Oliver Potengowski

Düdelsheim (ten). Nach zwei Jahren, in denen wegen der Corona-Pandemie nahezu alle Traditionsfeste ausfallen mussten, drängt es die Menschen ins Freie. Das war auch beim Düdelsheimer Osterfeuer zu beobachten. Rund 600 Besucher feierten bis in die Nacht.

Schon um 18 Uhr, zwei Stunden bevor das Osterfeuer angezündet wurde, hatten sich schon hunderte Gäste vor dem Schützenhaus bei kühlen Getränken und Bratwurst versammelt.

Pünktlich um 20 Uhr entzündeten die Bogenschützen des Düdelsheimer Schützenvereins das auf dem Festplatz aufgeschichtete Osterfeuer. Schnell loderten die Flammen in die Höhe. Viele Besucher standen teils in Gruppen nah am Feuer, genossen die Wärme und gleichermaßen das Beisammensein und gemeinsames Feiern. Die Feuerwehr Düdelsheim sicherte die Veranstaltung ab.

Wie in den vergangenen Jahren waren neben der Feuerwehr Schützenverein und Angelclub tragende Säulen des vom Ortsbeirat organisierten Osterfeuers. Die Angler hatten alle Hände voll zu tun, die zahlreichen Besucher mit Bratwurst und Pommes frites zu versorgen. Auch der Getränkestand der Schützen war dicht umlagert. Im Schützenhaus boten die Ballerbixxe, die Frauen des Schützenvereins, Waffeln und selbst gemachten Eierlikör an.

Robert Preußer, der als Ortsvorsteher einst die Anregung zur Veranstaltung gab, freute sich sichtlich, dass nach zwei Jahren Pause das zwölfte Osterfeuer so viel Resonanz fand. »Die Leute haben nach Veranstaltungen gelechzt.«

Bürgermeister Benjamin Harris, der sich neben einer Reihe weiterer Feste und Veranstaltungen auch einen Besuch beim Düdelsheimer Osterfeuer nicht nehmen ließ, bestätigt das. »Die vielen Besucher zeigen, wie sehr die Bürger sich nach Möglichkeiten sehnen, gemeinsam zu feiern. Ich freue mich, dass solche schönen Traditionen wie das Dilsemer Osterfeuer endlich wieder möglich sind.« Besonders dankte er den Vereinen, die sich auch in anderen Stadtteilen an der Ausrichtung solcher Feste beteiligten. Diese ehrenamtliche Initiative sei unentbehrlich für Büdingen und seine Bürger.

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