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Entdeckungstour in der »Hauptstadt Europas«

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Von: red Redaktion

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Einen abwechslungsreichen Tag erleben die Oberstufenschülerinnen und -schüler der Limesschule auf ihrem Kurztrip in die »Hauptstadt Europas« und des Elsass. © pv

Altenstadt (red). »Straßburg ist zwar klein und beschaulich, sodass man sich schnell mit der Umgebung vertraut fühlt, hat aber internationales Flair. Ich würde gern noch mal hierherkommen.« Das sagte Zoe, Oberstufenschülerin der Altenstädter Limesschule, zur eintägigen Exkursion in die »Hauptstadt Europas«. Dorthin fuhren Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe kurz vor den Sommerferien, um die Elsass-Metropole als bedeutendes regionales und europäisches Zentrum kennenzulernen.

Einen ersten Eindruck der unterschiedlichen Viertel Straßburgs und der Stadtgeschichte gewann die Gruppe während einer eineinhalbstündigen Panorama-Bootsfahrt auf der Ill. Anschließend führte sie ihr Weg vor die imposante Kulisse des Straßburger Liebfrauenmünsters, das aufgrund seiner charakteristischen, asymmetrischen Form, der farbenfrohen Buntglasfenster und schwindelerregenden Höhe großen Eindruck beim Betrachter hinterlässt.

Zu den Höhepunkten des Tagesausflugs in die pittoreske Stadt zwischen französischer und deutschsprachiger Welt gehörte auch ein Streifzug durch das berühmte Gerberviertel »Petite France« mit seinen prächtigen Fachwerkhäusern, engen Gassen und typischen Dachgauben. »Es ist erstaunlich, wie anders allein die Architektur ist«, beschrieben einige Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke. Trotz der vielen Programmpunkte blieb noch genügend Freizeit, in der die Jugendlichen die Stadt auf eigene Faust erkunden und ihre Eindrücke vertiefen konnten.

Besuch des

EU-Parlaments

Der Nachmittag stand im Zeichen des Besuchs des Europäischen Parlaments, das sowohl durch seine Größe als auch durch die Geschehnisse darin beeindruckte. Die Führung durch das Parlament im Louise-Weiss-Gebäude begann mit einer informativen und eindrücklichen Filmpräsentation auf einer 360-Grad-Leinwand und setzte sich im großen Plenarsaal fort. »Einmal im Plenarsaal des Europäischen Parlaments Platz zu nehmen, das ist schon etwas Besonderes für die Jugendlichen«, beobachtete Politiklehrer Andreas Willing, der die Exkursion organisierte.

Zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen kehrten die Schülerinnen und Schüler schließlich in heimische Gefilde zurück. Auch Französischlehrer Stefan Pröckl stellte fest, dass sich eine (Tages-)Reise in die Europa-Stadt Straßburg lohnt: »Durch die Fahrt erhielten Schülerinnen und Schüler einen persönlichen Einblick in die französische und elsässische Kultur sowie die Gelegenheit, die gelernte Sprache anzuwenden.«

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