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Erfolgreicher Dauerbrenner

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Von: red Redaktion

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Wetteraukreis (red). Ein weiteres Mal blicken die Organisatoren des »Vampirtages am GZW«, der kommunale Krankenhausverbund Gesundheitszentrum Wetterau (GZW) und der Blutspendedienst des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM), auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück. Mit knapp 70 abgefüllten Blutkonserven blieb das Ergebnis der Aktion auf hohem Niveau stabil, alle Beteiligten freuen sich bereits auf die nächste Aktion im September.

Am Uniklinikum Gießen-Marburg wird etwa alle zehn Minuten eine Blutkonserve für einen kranken Patienten benötigt, das macht 50 000 Blutkonserven jährlich. Davon werden aktuell knapp 75 Prozent am Klinikum gespendet, der Rest muss von anderen Spendediensten beschafft werden.

Versorgung wird immer schwieriger

Die Versorgung mit Blutspenden werde allerdings immer schwieriger, weil durch den demografischen Wandel auf der einen Seite immer weniger Blutspender im spendefähigen Alter (18 bis 68 Jahre) zur Verfügung stünden und auf der anderen Seite immer mehr Patienten dringend auf Blutprodukte angewiesen seien, informiert Dr. Anette Möller vom Institut für Klinische Immunologie und Transfusionsmedizin des UKGM und stellt fest: »Blut ist durch nichts ersetzbar. Viele Frühgeborene, Unfallopfer und Menschen mit Tumorerkrankungen würden ohne rettende Blutspende nicht überleben.«

Der zusätzlich Rückgang des Blutspendeaufkommens nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie war die Initialzündung für den »Vampirtag am GZW«. Gut zwei Jahre später ist die Welt immer noch im Dauerkrisenmodus, und die Situation der Blutbanken hat sich keineswegs entspannt.

Anmeldung im Internet

»Wir reagieren darauf und setzen unsere erfolgreiche Reihe der ›Vampirtage am GZW‹ bis auf Weiteres fort«, betont GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann. »Der nächste Termin am 8. September ist in unserem Anmeldeportal bereits freigeschaltet.«

Dann stehen zwischen 11 und 16 Uhr wieder 80 Spendeplätze zur Verfügung. Für die verbindliche Anmeldung, die aus organisatorischen sowie aus hygienischen Gründen erforderlich ist, gehen Interessierte im Internet auf die Seite www.gesundheitszentrum-wetterau.de/1748 und nutzen die dort angezeigte Liste.

Nach der Anmeldung folgt in der Regel eine Bestätigungsmail an die angegebene E-Mail-Adresse. Sollte sie nicht eintreffen, könnte sie an einer besonders sensiblen Firewall-Einstellung hängen geblieben sein. Es wird deshalb gebeten, sicherheitshalber den Spam-Ordner zu kontrollieren.

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