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Ermittlungserfolg nach versuchtem Tötungsdelikt

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Wetteraukreis (red). Nach einem versuchten Tötungsdelikt Mitte Januar in Friedberg hat die Polizei am Donnerstag vier Tatverdächtige festgenommen. Wie die Ermittler am Freitag berichten, wurden während einer konzertierten Durchsuchungsaktion im Wetteraukreis, im Rhein-Main-Gebiet und in Bayern vier Männer im Alter von 38 bis 45 Jahren festgenommen, die am 17.

Januar in der »Alten Bahnhofstraße« in Friedberg in einem Mehrfamilienhaus in eine Wohnung eingedrungen sein sollen.

Dort sollen sie fünf Personen mit einem Messer bedroht haben und dann mit Beute geflüchtet sein. Als die Täter den Tatort verließen, verfolgten die fünf Geschädigten sie. Dabei verletzte einer der Täter einen 24-jährigen Bulgaren mit einem Messer gefährlich an Hals und Rumpf. Der Mann kam mit dem Leben davon.

Umfangreiche Ermittlungen führten die Kriminalbeamten auf die Spur der Tatverdächtigen, die aus Südost-Europa stammen. Bei den Maßnahmen am Donnerstag wurden die Ermittler aus der Wetterau von Kollegen der Bereitschaftspolizei unterstützt.

Der Verdacht gegen drei der Männer erhärtete sich schließlich. Die Ermittler fanden bei den Durchsuchungen unter anderem Diebesgut vom Überfall im Januar und Täterbekleidung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft schickte ein Haftrichter drei der vier festgenommenen Männer in Untersuchungshaft.

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