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Erster Fall von Affenpocken

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Von: red Redaktion

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Gießen (pm). Im Landkreis Gießen ist ein erster Fall von Affenpocken gemeldet worden, dies erklärte das Gesundheitsamt in einer Pressemitteilung. Infiziert ist ein 39-jähriger Mann aus einer Kreisgemeinde. Er ist symptomatisch erkrankt, befindet sich in ärztlicher Behandlung und wird vom Gesundheitsamt betreut.

Die Infektion des Mannes wurde durch einen Laborbefund nachgewiesen. Bereits zuvor hatte das Gesundheitsamt die 21-tägige Absonderung angeordnet. Der Mann infizierte sich offenbar bei einer Person aus einem anderen Bundesland. Nach derzeitigem Kenntnisstand gab es danach keine weiteren Kontakte, die ein Infektionsrisiko für andere Personen bedeuten.

Das Gesundheitsamt hält Impfstoff gegen Affenpocken vor, den das Land Hessen verteilt hat. Der Impfstoff, der derzeit nur in geringen Mengen zur Verfügung steht, wird aus diesem Grund aktuell nur für Impfungen bestätigter Kontaktpersonen von Infizierten aufbewahrt. Eine solche Postexpositionsimpfung kann helfen, dass rasch Antikörper gegen den Erreger aufgebaut werden und die Krankheit nicht oder nicht stark ausbricht.

In Deutschland sind mittlerweile mehr als 1800 Affenpocken-Infektionen nachgewiesen worden, davon in Hessen über 70.

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