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Fantasie zu Papier gebracht

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Von: red Redaktion

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Autor Martin Beyer gibt Schülern Tipps und Einblicke in das Leben eines Schriftstellers. © pv

Altenstadt (red). Aufsätze schreiben - das kennt wohl jeder aus seiner Schulzeit. Aber von einem echten Schriftsteller mehr über die Grundlagen des Schreibens und die Grenzenlosigkeit der Fantasie lernen? Diese spannende Erfahrung haben in den vergangenen Monaten zwölf Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen der Altenstädter Limesschule gemacht.

An fünf Nachmittagen hieß es für sie unter Leitung des in Bamberg lebenden und arbeitenden Buchautors Martin Beyer »schreiben, schreiben, schreiben«. Das Schreibprojekt wurde vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert und in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm in Frankfurt organisiert.

Mit kuriosen Fragen und Fotos sowie verschiedenen Übungen kitzelte Beyer, der schon zahlreiche Schreibworkshops und -projekte geleitet hat, die Fantasie der jugendlichen Teilnehmer. »Viele Schüler brauchen erstmal einen Impuls, um ihre kreative Schreibader zu entdecken. Sich vor ein leeres Blatt zu setzen und anzufangen, das wäre selbst für mich eine schwere Aufgabe gewesen«, erklärt der Schreibprofi. Zusätzlich gab er den Nachwuchsschreiberlingen das theoretische Handwerkszeug für weiteres Schreiben mit: »Es ging zum Beispiel darum, wie eine Geschichte genau aufgebaut ist und welche grundlegenden erzählerischen Elemente sie enthält. Oder dass der Held in Not geraten muss, damit es spannend wird«, nannte der erfolgreiche Autor einige Punkte.

Von den Ergebnissen der Schreibwerkstatt zeigte sich der 45-Jährige begeistert: »Die Kreativität der gesamten Gruppe und die Qualität der Texte bewegen sich auf hohem Niveau.« Voraussichtlich im Herbst sollen die von den Schülerinnen und Schülern geschaffenen Texte in einer Anthologie veröffentlicht und anschließend in einer Abschlusspräsentation vorgestellt werden. »Das stelle ich mir schön vor: ein Buch mit den gesammelten Geschichten«, freut sich Sechstklässlerin Clara Weidler schon auf das Ergebnis.

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