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Feld brennt bei Michelnau

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Den ersten großen Flächenbrand in diesem Jahr bekämpfen 63 Feuerwehrleute auf einem Feld in der Nähe von Michelnau. © Oliver Potengowski

Michelnau (ten). Der Brand einer Rundballenpresse breitete sich am Dienstagnachmittag auf ein abgeerntetes Getreidefeld bei Michelnau aus. Mehr als 60 Feuerwehrleute konnten mit viel Unterstützung von Landwirten verhindern, dass das Feuer, das sich auf rund 10 000 Quadratmeter ausgebreitet hatte, auf weitere Flächen übergriff.

Weit sichtbare

Rauchsäule

Gegen 16.40 Uhr war die Feuerwehr zum Brand nahe des Ortsrands von Michelnau alarmiert worden. Offenbar war zunächst eine Rundballenpresse in Brand geraten. Wegen der anhaltenden Trockenheit und des Windes habe sich das Feuer schnell auf die umliegenden, abgeernteten Ackerflächen ausgebreitet, berichtet Stadtbrandinspektor Benjamin Balser. Die Rauchwolke sei bereits von Ranstadt und Borsdorf aus zu sehen gewesen. Dementsprechend gingen innerhalb kurzer Zeit sehr viele Notrufe ein.

63 Feuerwehrleute aus den Stadtteilen Michelnau, Nidda, Fauerbach, Ober-Lais und Geiß Nidda/Bad Salzhausen waren zur Brandbekämpfung eingesetzt. Dabei galt es vor allem, die weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Hierbei unterstützten sie mehrere Landwirte aus Michelnau. Sie verstärkten unter anderem die Löschwasserversorgung mit einem 8000 Liter fassenden Wasserfass. Dazu pflügten sie das Stoppelfeld mit einem Grubber um, so dass das Feuer an den Rändern keine Nahrung mehr fand.

Balser dankt den Landwirten für die schnelle und effektive Unterstützung. Auch dadurch sei es den Feuerwehrleuten möglich gewesen, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Obwohl die Hitze und Trockenheit bereits seit einigen Wochen andauern, sei das Feuer in Michelnau bisher der erste Flächenbrand in dieser Größenordnung gewesen. Den Schaden schätzt man auf rund 20 000 Euro.

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