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Fördermittel für acht Kleinstprojekte

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Von: red Redaktion

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Bei der Übergabe: Matthias Walther, Stefanie Santila Krause, Dr. Agnes Model (beide dasgute.haus), Bernd-Uwe Domes (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung), Britta Schellhammer (Projektmanagerin Regionalmanagement), Silvia Kirmis (Projektleitung Regionalmanagement), Christina Braum (Fachstelle Strukturförderung des Wetteraukreises) und Klaus Karger (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung). © pv

Wetteraukreis (red). Kreisbeigeordneter Matthias Walther (CDU) hat der Wirtschaftsförderung Wetterau in Butzbach den Förderbescheid für das Regionalbudget 2022 übergeben. Die Wirtschaftsförderung ist Träger der Leader-Regionalentwicklung und reicht die Fördergelder in Höhe von 89 255 Euro an acht Kleinstprojekte weiter, die sich um eine Förderung beworben hatten.

In den Genuss der Gelder kommen Daniel und Andrea Hilß für den »Markthof Wenings«, der Magistrat der Stadt Büdingen für den Mehrgenerationenplatz in Vonhausen, die Büdinger Kelterei Nagel für eine ergänzende Glasflaschenabfüllung und Flaschenreinigung, die Braumanufaktur Erbsengasse GmbH in Gedern für eine Bierbrauanlage für Mikrobrauerei, der ASV Weckesheim 1966 für den Neubau einer Schutzhütte und die Verbreiterung des Rundwegs am Leonhardteich, AnHes Dorfgemüse aus Reichelsheim für die Erweiterung von »Market Garden« zur Ergänzung und Diversifizierung regionaler Anbaustrategien, die Red Lama Sports GmbH & Co. KG aus Wölfersheim für die Attraktivierung des Freizeitangebotes Fußballgolf und die Gemeinnützige Sozial- und Kulturgenossenschaft dasgute.haus eG in Butzbach für die Einrichtung eines zentralen Mehrgenerationentreffpunkts.

In diesem Jahr hatten die Leader-Regionen bereits zum vierten Mal die Möglichkeit, das Regionalbudget zu beantragen. Dieses wird vom Regionalmanagement der Leader-Region Wetterau/Oberhessen mit einer Förderquote von 90 Prozent bezuschusst. Anschließend werden die Mittel an ausgewählte Kleinstprojekte in der Region weitergegeben. Die Förderung kommt zum großen Teil aus Bundesmitteln und wird durch Mittel der Wirtschaftsförderung Wetterau ergänzt.

Die Projektträger hatten ihren Antrag direkt beim Regionalmanagement gestellt. Da es sich um eine Förderung für Kleinstprojekte handelt, greift dabei ein vereinfachtes Antragsverfahren mit einer vergleichsweise hohen Förderquote von 80 Prozent der Bruttokosten. Als Voraussetzung gilt unter anderem, dass die Bruttokosten 20 000 Euro nicht überschreiten und dass die Projekte noch im gleichen Jahr umgesetzt und abgerechnet werden müssen.

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