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Fraktionen forcieren Hochwasserschutz

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Büdingen (leo). Der Hochwasserschutz insbesondere der Büdinger Altstadt ist erneut Thema der Stadtverordnetenversammlung, die an diesem Freitag, 10. Juni, tagt. Die Sitzung findet in Orleshausen im Dorfgemeinschaftshaus (Am Herrenhöfchen 10) statt. Beginn ist um 20 Uhr.

Untersuchungen

Nach den Untersuchungen des Hochwassers vom 29. Januar 2021 geht aus der hydrologischen Stellungnahme der Lotz AG hervor: »Mit der Errichtung einer erhöhten Seemenbachmauer würde der Hochwasserschutz in der Altstadt wesentlich verbessert, während an anderer Stelle, vom Lohsteg bis zum Bahnhof, die Hochwasserlage großflächig verschärft würde.« Vor diesem Hintergrund erklären die Fraktionen von FWG, SPD, FDP und Pro Vernunft, dass wohl deshalb bislang auf eine Umsetzung verzichtet worden sei. Die Untersuchungen der Lotz AG bezüglich einer Erhöhung der Mauer bezog sich auf eine Länge von etwa 250 Metern.

Geld vorhanden

Im Investitionsplan für das vergangene Jahr stehen dafür 350 000 Euro zur Verfügung. Ursprünglich war die Ertüchtigung der Mauer mit Betonklötzen geplant. Bereits Ende Februar 2021 hatten die Stadtverordneten nach einem Antrag der SPD dem Magistrat den Auftrag erteilt. Damals hieß es: »Die Seemenbachmauer hat nach Auskunft des Wasserverbandes Nidder-Seemenbach auch mit der Errichtung eines Rückhaltebeckens am Hammer weiterhin eine wichtige Schutzfunktion für die Altstadt. Die Mauer als Deich und Hochwasserschutz für die Altstadt und weitere Stadtgebiete muss daher unverzüglich dauerhaft saniert werden.«

Aufforderung

Jetzt fordern die vier Fraktionen den Magistrat auf, unverzüglich, spätestens jedoch bis zum Jahresende, einen provisorischen Hochwasserschutz entlang der Seemenbachmauer sicherzustellen. Zudem sollen die Stadtverordneten Informationen zu Umfang, Art und Kosten einer endgültigen Sanierung der Mauer rechtzeitig zu den Beratungen des Haushaltsplanes 2023 vorgelegt bekommen.

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