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Freude übers Hallenbad

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Von: red Redaktion

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Im Dezember könnten die Investitionen für ein neues Hallenbad in Nidda verabschiedet werden. © Myriam Lenz

Nidda (red). Die SPD Nidda freut sich über das positive Ergebnis der überfraktionellen Arbeitsgruppe zum Schwimmbad. Am Donnerstagabend hatten der Rathauschef Thorsten Eberhard und die Fraktionsvertreter angekündigt, ein neues zweckmäßiges Hallenbad in der Kernstadt bauen zu wollen (diese Zeitung berichtete).

In einer Pressemitteilung äußern sich die SPD-Vertreter. Bereits seit 2016 habe sich die SPD Nidda für den Ersatz für das geschlossene Hallenbad eingesetzt. Schon damals habe es eine überfraktionelle Arbeitsgruppe gegeben, die sich auf eine Investition für ein Spaßbad geeinigt hatte. An dieser habe sich das Land Hessen mit einer Million Euro beteiligen wollen. »Die eine Million ist weg. Die Riesenrutsche ist weg. Das Spaßbad ist weg. Aber ein Zweckbad kommt: für die Schulen, die Vereine, für Familien, für Nidda.«

Die Leidtragenden waren in den vergangenen Jahren besonders der Turnverein Nidda, alle Schulen und die DLRG, die durch das geschlossene Hallenbad keine Kapazitäten für ihren Schwimmunterricht hatten. »Die Niddaer Sozialdemokraten freuen sich, dass die gemeinsame Forderung für eine Niddaer Bäderlösung nun Früchte trägt und man die Bedenkenträger überzeugen konnte, auch wenn es lange gedauert hat.«

Schwimmen sollte nach Ansicht der Genossen neben Rechnen, Schreiben und Lesen zu den Kernkompetenzen eines Menschen gehören. »Ich bin froh, dass die Niddaer Kinder nun endlich wieder ganzjährig schwimmen lernen können«, erklärt SPD-Vorsitzende Laura Lobo Massaro und dankt vor allem dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Jungermann und seinem Vertreter Stefan Knoche, die sich in der Arbeitsgruppe eingebracht hatten und überzeugen konnten.

»Die gemeinsame Arbeitsgruppe Hallenbad hat gut und konstruktiv zusammengearbeitet. Besonders positiv ist es, dass mein Kollege von der CDU, Hagen Puttrich, die Gruppe so koordiniert hat, dass nun vor der Sommerpause klar ist, dass Nidda das neue Bad bekommt«, berichtet Fraktionsvorsitzender Thomas Jungermann.

Die Ruine an der Gänsweid soll abgerissen werden. Ein Hallenbadneubau soll das Sportzentrum nach Jahren des Stillstands wieder komplementieren. Obwohl der Neubau im Vergleich zur Planung von damals circa vier Millionen Euro mehr kosten soll, ist die SPD-Fraktion erleichtert, dass ihre Argumente für die Notwendigkeit eines Hallenbad Anklang gefunden haben und es jetzt zu einer Entscheidung zugunsten aller Schwimmbegeisterten komme.

Sollten alle Fraktionen zu ihrer Zusage stehen, werde der Haushaltsplan mit den Investitionen für das Hallenbad im Dezember verabschiedet.

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