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In Bedrängnis: Der Friedberger Tobias Hahn (rechts) wird vom Weidener Marek Janecek attackiert.

Wasserball

Beim Auftakt untergegangen

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Der Saisonauftakt endete für die Wasserballer des VfB Friedberg mit einer ganz klaren Niederlage.

Gegen den amtierenden Meister der Zweiten Bundesliga Süd, den SV Weiden, verlor die Mannschaft des neuen Trainers Ilja Shkolnikov mit 5:19 (1:5, 1:3, 1:6, 2:5). „Weiden war einfach besser und hat seine Konterchancen genutzt. Aber mit 5:19 haben wir uns unter Wert verkauft“, gab Shkolnikov bei seinem Debüt später zu Protokoll.

Es war reichlich Betrieb im Bad Nauheimer Usa-Wellenbad. Doch die Zuversicht – das Team will sich nach Rang zehn möglichst in der vorderen Tabellenhälfte platzieren – erhielt bald einen Dämpfer. Friedberg fand keine Mittel, die Defensive des erfahrenen Ex-Bundesligisten zu knacken.

Trotz des 2:8-Pausenstands verbreitete Shkolnikov Optimismus und erinnerte daran, dass man in der vergangenen Runde gegen Leimen/Mannheim noch einen Sechs-Tore-Rückstand wettgemacht habe. Doch, das zeigte sich rasch, dies konnte der VfB nicht noch einmal umsetzen. Auch, weil die Weidener in Sean Ryder – britischer Olympiateilnehmer 2012 in London – einen treffsicheren Schützen haben, der fünfmal Nils Peil überwand.

Zu seiner Premiere im Zweitliga-Team kam Nico Schoppe (Jahrgang 2001). „Ich habe mich sehr darüber gefreut, an den Start gehen zu dürfen. Das Ergebnis ist natürlich sehr schade, aber die Saison ist noch lang, und ich bin guter Dinge, dass es beim nächsten mal anders läuft“, sagte Schoppe, der in den vorigen zwei Jahren mit der Zweiten Mannschaft in der Hessenliga Spielpraxis und Erfahrungen sammelte.

Bereits am Samstag (20 Uhr) folgt das nächste Heimspiel der Friedberger, mit dem PSV Stuttgart gastiert ein schlagbarer Gegner im Usa-Wellenbad.

VfB: Peil (Tor); Vetter (1), Schmidt, Scerbinin, Oberwallner, Hütt, Duch (1), Hahn (1), Hondrich (2), Schäfer, Seitz, Habrich, Schoppe.

(fri)

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