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Kreis holt sich Geld von Ex-Partnern

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Kinder von geschiedenen oder getrennt lebenden Eltern haben einen Anspruch auf Unterhaltszahlungen. Oft bleiben diese jedoch zunächst aus.

Kinder von geschiedenen oder getrennt lebenden Eltern haben einen Anspruch auf Unterhaltszahlungen. Oft bleiben diese jedoch zunächst aus. Die Gründe dafür sind vielfältig und nicht immer mutwillig.

Um den Unterhalt der Kinder sicherzustellen, zahlt der Sozialhilfeträger dann einen Vorschuss. Etwa 1,3 Millionen Euro waren es im vergangenen Jahr. Davon konnte der Wetteraukreis knapp ein Drittel zurückholen. Damit nimmt der Wetteraukreis in Hessen eine Spitzenstellung ein.

Die Sozialhilfeträger sind verpflichtet, den Vorschuss zurückzuholen. Schließlich geht es hierbei um Steuergelder. Streit zwischen den Elternteilen oder Desinteresse am Kind zählen nicht. Nur wenn der Ex-Partner, beispielsweise wegen Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit, nicht zahlen kann, ist er von dieser Pflicht befreit.

„Wir waren in den vergangenen Jahren stets sehr erfolgreich, den Vorschuss von dem zahlungsunwilligen Elternteil zurückzuholen. Durch das hohe Engagement unserer Mitarbeiter ist es uns gelungen, auch in diesem Jahr wieder in die Spitzengruppe der Sozialhilfeträger in Hessen zu kommen“, berichtet Sozialdezernent Helmut Betschel (Grüne) stolz. Betschel ist überzeugt, auch in den Folgejahren ähnliche Erfolge präsentieren zu können. fnp

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