Gegen Vandalismus

Videoüberwachung am Büchner-Gymnasium kommt

Vandalismus ist ein Problem, das immer mehr um sich greift. Nur in einigen Fällen können die Täter gefasst und zur Rechenschaft gezogen werden.

Vandalismus ist ein Problem, das immer mehr um sich greift. Nur in einigen Fällen können die Täter gefasst und zur Rechenschaft gezogen werden. Das kann unter Anderem mit der Installation von Videokameras anders werden. Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jan Weckler (CDU) bestätigt, dass am Georg-Büchner-Gymnasium in Bad Vilbel eine solche Anlage aufgebaut werden soll.

„In engem Schulterschluss mit der Schulgemeinde haben wir uns darauf verständigt, mit dieser Maßnahme sowohl Vandalismus als auch einer Zunahme von Fahrraddiebstählen entgegenzuwirken“, erläutert Weckler. Die Kameras sollen nach aktuellen Planungen im Zuge des Neubaus der Aula installiert werden. Dafür wird der auf dem Schulgelände horizontal verlaufende Weg mit einer Zaunanlage ausgestattet, es gibt nur noch zwei Zugänge. Der Weg kann so als Schleuse funktionieren, an beiden Toranlagen ist die Installation von Videokameras geplant. Mit der Installation der Kameras erhoffen sich die Schule und der Schulträger vor allem eine abschreckende Wirkung für potenzielle Straftäter. Das Problem Vandalismus betrifft mehrere Schulen. In den vergangenen Jahren haben insbesondere Gymnasien vermehrt die Installation von Videoüberwachungen gefordert.

Schuldezernent Weckler erläutert, dass der Wetteraukreis darauf mit einem Bündel von Maßnahmen reagiert. „In enger Zusammenarbeit mit den Schulen und der Polizei versuchen wir insbesondere der hohen Anzahl von Fahrraddiebstählen entgegenzuwirken. Zu den Maßnahmen gehören auch Präventionsprojekte mit Schülern und Eltern sowie Fahrradcodier-Aktionen. In einigen Fällen sind dann zusätzlich auch Videokameras geplant“. Die sogenannte Fein-Codierung beispielsweise wird vom Wetteraukreis für alle möglichen Gegenstände angeboten. Die jetzt für das Georg-Büchner-Gymnasium vorgesehene Anlage umfasst insgesamt fünf Kameras, die Daten sollen vorraussichtlich 72 Stunden lang gespeichert bleiben.

(fnp)

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