Bad Vilbel wächst am schnellsten

Die Wetterau bleibt eine der beliebtesten Wohnregionen Hessens. Der Anstieg der Wohnbevölkerung hat sich auch im ersten Halbjahr 2014 fortgesetzt.

Die Wetterau bleibt eine der beliebtesten Wohnregionen Hessens. Der Anstieg der Wohnbevölkerung hat sich auch im ersten Halbjahr 2014 fortgesetzt.

Am Stichtag 30. Juni 2014 lebten in der Wetterau exakt 296 101 Menschen, 145 418 Männer und 150 683 Frauen. Das waren 693 Menschen mehr als zum 31. Dezember 2013. Vergleicht man die Zahl der Geburten mit denen der Sterbefälle, so wird deutlich, dass die Zunahme der Bevölkerung ausschließlich auf Zuwanderung zurückzuführen ist.

Im ersten Halbjahr 2014 haben in der Wetterau 1087 Kinder, 559 Jungen und 528 Mädchen, das Licht der Welt erblickt. Verstorben sind aber 1502 Menschen, 728 Männer, 747 Frauen. Das ergibt 415 Verstorbene mehr als Neugeborene. Demgegenüber sind aber 10 818 Menschen in die Wetterau zugezogen, 9729 kehrten ihr den Rücken, ein Plus von 1089.

Größte Stadt in der Wetterau bleibt Bad Vilbel mit sich vergrößerndem Abstand: 32 426 Menschen leben hier, das sind 406 Menschen mehr als im Jahr zuvor. Bad Nauheim bringt es auf 31 003 Einwohner (plus 124), die Kreisstadt Friedberg auf 27 723 (minus 35), Butzbach auf 24 514 (plus 130), Karben auf 21 758 (plus 42) und Büdingen auf 20 986 (minus neun). Den prozentual höchsten Bevölkerungszuwachs konnten nach Bad Vilbel mit 1,3 Prozent Wölfersheim (1,0), Limeshain (0,95) und Ortenberg (0,73) einfahren.

„Deutschland ist ein Land mit abnehmender Bevölkerung. Deshalb sind wir so dringend auf Zuwanderung angewiesen, nicht um irgendwelche statistischen Zahlen und Messwerte zu halten, sondern um die Wirtschafts- und Sozialsysteme zukunftsfähig zu machen“, äußert sich dazu Wetterau-Landrat Joachim Arnold (SPD).

(fnp)

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