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Adrian Schuhmacher siegt

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28 Schüler nehmen an der neunten Wetterauer Jugendverkehrsschulmeisterschaft teil. Adrian Schuhmacher gewinnt den Wettbewerb und nimmt ein Jugendrad mit nach Hause. © EULER

Adrian Schuhmacher von der Keltenbergschule in Stockheim gewinnt die neunte Wetterauer Jugendverkehrsschulmeisterschaft - und ein neues Jugendrad.

Wetteraukreis (red). Adrian Schuhmacher von der Keltenbergschule in Stockheim hat die neunte Wetterauer Jugendverkehrsschulmeisterschaft gewonnen, die jetzt in Dorheim ausgetragen wurde. Dabei maßen sich die besten Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen aller Wetterauer Grundschulen mit dem Rad.

Auf Platz zwei landete Sophie Pfeiffer von der Lilienwaldschule in Petterweil, das Podium komplettierte Jannes Anhorn von der Grundschule in Kloppenheim. Insgesamt nahmen 28 Jungen und Mädchen am Wettbewerb teil.

Die Polizeibeamten der Jugendverkehrsschulen suchten das ganze Schuljahr über die besten Radfahrerinnen und Radfahrer aus, die Verkehrswacht Wetteraukreis lud sie nun mit ihren Eltern und Geschwistern auf den Schulhof der Brüder-Grimm-Schule in Dorheim ein.

Grundlage für die Beurteilung waren die Fahrradprüfungen in den vierten Klassen in den Grundschulen. Die Polizeibeamten der Polizeistationen Friedberg und Büdingen, die diese Prüfungen mit fast 150 Klassen und fast 3000 Schülern abnahmen, notierten dabei die Stärken, aber auch die Schwächen jedes Schülers. So ermittelten sie die besten Radfahrer, die zur Jugendverkehrsschulmeisterschaft eingeladen wurden. Schirmherren waren der Kreisbeigeordnete Matthias Walther (CDU) und Minister Axel Wintermeier (CDU), Chef der hessischen Staatskanzlei, der auch die Preise zur Verfügung stellte.

Drei Aufgaben zu bewältigen

Die jungen Radfahrer mussten drei Aufgaben absolvieren. Los ging es mit einem Parcours mit Verkehrszeichen und verschiedenen Aufgaben, es folgten ein Geschicklichkeitsfahren und das Schneckenrennen.

Gerade beim langsamen Fahren konnten die Schüler zeigen, wie gut sie ihr Fahrrad beherrschen. »Bei unübersichtlichen Verkehrslagen kann es wichtig sein, langsam fahren zu können, um sich zu orientieren und so Zeit zu gewinnen für die Entscheidung, wie es weitergehen kann«, betonten die Verantwortlichen der Verkehrswacht.

Die Polizeibeamten der Jugendverkehrsschule beklagen laut Verkehrswacht oft den unsicheren Umgang der Schüler mit dem Fahrrad, weil Fähigkeiten - etwa das Gleichgewicht halten, schnelle Reaktionen und Mehrfachhandlungen -, die man bei Fahrradfahren benötige, noch nicht genügend geschult seien. »Bei den Besten wurden kaum motorische Defizite bemerkt«, freuten sich die Verantwortlichen.

Um die Fahrfertigkeiten langfristig zu verbessern, bietet die Verkehrswacht Wetteraukreis seit diesem Jahr ein Fahrradtraining für Erstklässler und deren Eltern an. In über 70 Klassen wurden den Angaben zufolge bereits über 1000 Kinder geschult.

Für das leibliche Wohl während des Wettbewerbs sorgte das eingespielte Team der Verkehrswacht um Kristiane Höhne und Herbert Wenzel. Die Siegerehrung nahmen Kreisbeigeordneter Matthias Walther, der Vorsitzende der Verkehrswacht, Philipp Leichner, und dessen Stellvertreterin Christa Reichert vor. Für seinen Sieg nahm Adrian Schuhmacher ein Jugendrad vom Friedberger Fahrradladen »Rückenwind« mit nach Hause.

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