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Altbundespräsident Gauck kommt nach Friedberg

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Von: red Redaktion

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Joachim Gauck stellt sein Buch vor. © pv

Friedberg (pm). Bekannte Namen und Gesichter werden im Herbst in Friedberg zu Gast sein. Susanne Fröhlich, Mathias Herrmann, Feridun Zaimoglu oder Gerhard Stadelmaier. Dabei ganz besonders: Altbundespräsident Joachim Gauck, der im November in der Stadthalle lesen wird.

Eine Reise durch unterschiedliche Welten und Zeitströme unternimmt die Reihe »Friedberg lässt lesen« - seit achtzehn Jahren veranstaltet von der Buchhandlung Bindernagel, der Ovag, dem Bibliothekszentrum Klosterbau und der Sparkasse Oberhessen.

Die Herbstsaison wird am 20. September eröffnet - ein Monat, in dem ein bedeutendes Jubiläum ansteht: »München ‘72«, so auch der Titel des Buches von Markus Brauckmann. Er erzählt die Geschichte eines deutschen Sommers, eines grandiosen Sportfestes, das in einer Tragödie endete, erzählt von Deutschland West und Ost, vom alltäglichen Rassismus, Aufklärung und Frieden, Krieg und Terror.

Anhand von Familienbriefen, Fotos und Archivfunden zeichnet die Journalistin Shelly Kupferberg in »Isidor« am 28. September das unglaubliche Leben ihres Urgroßonkels nach, einer schillernden Figur im alten Galizien. Über eine außergewöhnliche Frau hat Margret Greiner geschrieben. Sie liest aus »Mutig und stark alles erwarten« am 6. Oktober. Dabei dreht es sich um Elisabeth Erdmann-Macke, die immer noch im Schatten ihres ersten Mannes, August Macke, steht.

Geldwäsche - und der Staat schaut weg. Das ist das bittere Fazit des in Bad Nauheim wohnenden Journalisten Markus Zydra (»Süddeutsche Zeitung«), der sich in investigativen Recherchen auf die Spur des »Dreckigen Geldes« gemacht hat. Mehr darüber am 20. Oktober.

Endlich wieder einmal in Friedberg Susanne Fröhlich. Am 22. Oktober gastiert sie gemeinsam mit Constanze Kleis mit »Liebe machen« - witzig, unverfroren, herzlich, so wie man dieses Duo eben kennt.

»Lokalmatador« Mathias Herrmann nimmt sich, gemeinsam mit seiner Frau, der Schauspielerin Nicole Averkamp, am 31. Oktober in »Mein ferner lieber Mensch« des Briefwechsels zwischen Anton Cechovs und Olga Knippers an, einem Liebesroman, der Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe und außergewöhnlichen Ehe.

»Bewältigung«. Feridun Zaimoglu hat einen virtuosen Künstlerroman geschrieben über jemanden, der sich vornimmt, Adolf Hitler zum Protagonisten seines neuen Buches zu machen. Diese Chronik eines Selbstverlustes am 9. November.

»Toleranz: einfach schwer« - lautet der Titel des Buches des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck, der sich am 16. November Fragen stellt wie »Was hält uns zusammen?«, »Was muss die Gesellschaft, was muss der Einzelne tolerieren?« und »Wo liegen die Grenzen der Toleranz?«

Kein Dezember ohne Weihnachtslesung. Schauspielerin Nina Petri will am 1. Dezember mit ihrem Programm »Morgen Kinder wird’s was geben« die Vorfreude auf das Fest heben und hat sich gewappnet mit Texten von Kästner, Ringelnatz, Siegfried Lenz und anderen Schriftstellern.

Zum Abschluss der Saison liest am 13. Dezember Katerina Poladjan aus ihrem Buch »Zukunftsmusik«, in dem die späte Sowjetunion zwischen Trauer und Hoffnung im Mittelpunkt steht.

Der Vorverkauf für alle Lesungen beginnt am 18. Juli bei den Veranstaltern, im Ticket-Shop Friedberg und im Internet unter www.adticket.de. Auf Wunsch schickt die Ovag das komplette Programmheft gratis zu: Dazu eine E-Mail an james@ovag.de; Anruf unter 0 60 31/68 48 12 74. FOTOS: PM/ IMAGO/J.DENZEL

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Susanne Fröhlich blickt auf das Thema »Liebe machen«. © pv
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Schauspieler Mathias Herrmann widmet sich Cechov. © pv
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Feridun Zaimoglu hat einen Künstlerroman geschrieben © pv

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