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Auswirkungen der Pandemie aufgearbeitet

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Von: red Redaktion

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Erstes Treffen nach fast zwei Jahren: (hinten von links) Bernhard Sohni, Ingo Vetter, Heike Loh, Hans-Peter Schäfer, Stephan Murrar, Annemarie Serrani-Stöhr, Peter Möser, Ursula Pillar-Zimmermann, Sabine Becker, Petra Albus (Hospizhilfe Büdinger Land); (vorn von links) Eva Becher, Anke Schroeder, Anita Unkel, Margit Weigand und Karlheinz Schepp. FOTO: PM © pv

Wetteraukreis (pm). Nach über 20 Monaten Pause hat sich die Arbeitsgemeinschaft der Wetterauer Hospizgruppen dieser Tage endlich wieder einmal im Garten der Hospizhilfe Wetterau in Friedberg treffen können. Vorstände und Koordinatorinnen der Vereine aus Bad Nauheim, Bad Vilbel, Büdingen, Friedberg, Karben und Schotten/Nidda waren der Einladung gerne gefolgt, um sich nach langer Zeit wieder auszutauschen.

Beteiligt waren an dem Treffen: Bernhard Sohni (Hospizdienst Wetterau), Ingo Vetter (Hospizhilfe Karben), Heike Loh (Hospizhilfe Wetterau), Hans-Peter Schäfer (Hospizhilfe Wetterau), Stephan Murrar (Hospizhilfe Wetterau), Annemarie Serrani-Stöhr (Hospizhilfe Schotten/Nidda), Peter Möser (Hospizhilfe Schotten/Nidda), Ursula Pillar-Zimmermann (Hospizhilfe Büdinger Land), Sabine Becker (Hospizhilfe Wetterau), Petra Albus (Hospizhilfe Büdinger Land), Eva Becher (Hospizhilfe Wetterau), Anke Schroeder (Hospizdienst Wetterau), Anita Unkel (Hospizdienst Wetterau), Margit Weigand (Hospizgruppe der Nachbarschaftshilfe Bad Vilbel), Karlheinz Schepp (Hospizhilfe Wetterau)

Das letzte Treffen der AG Ende September 2020 in Schotten hat zur Verabschiedung und zur Veröffentlichung des gemeinsamen Aufrufs zum Thema: »Sterbende Menschen nicht alleinlassen - auch in Pandemie-Zeiten« in den Medien geführt.

Nach dieser langen Zeit hat sich bei den meisten Vereinen die Zusammensetzung der Vorstände verändert. Die gegenseitige Vorstellung aller Akteure und der geleisteten Aktivitäten war wichtig, um alle Beteiligten der ambulanten Hospizarbeit im Wetteraukreis zu informieren und gegenseitig wieder auf dem aktuellen Stand zu sein.

Nächstes Treffen im Herbst geplant

Insbesondere die ähnlichen und zugleich unterschiedlichen Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeit der Gruppen in der Vergangenheit wurden angesprochen, die auch die Aktivitäten in der Gegenwart noch beeinflussen. Strategien für die Zukunft unter Pandemie-Bedingungen wurden ebenfalls diskutiert.

Ein weitere Schwerpunkt sind auch die Implikationen der »einrichtungsbezogenen Impfpflicht« auf die ambulante Hospizarbeit in der Region. Nach der Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen fallen auch die ehrenamtlichen Sterbebegleiter der Vereine unter diese Pflicht.

Vermehrte Anfragen für Trauergespräche und -begleitungen sind eine weitere Begleiterscheinung der Pandemie, die allen Beteiligten aufgefallen ist und auf die die Vereine reagieren. Sterbe- und Trauerbegleitung sind nicht wirklich zu trennen, auch wenn das Sozialgesetzbuch keine Unterstützung für die Trauerbegleitung durch die ambulanten Hospizdienste vorsieht. Alle Vereine sind hier auf Spenden angewiesen, um auch diese Arbeit leisten zu können. Gerne hätten sich alle Beteiligten über die Planung des stationären Hospizes im Wetteraukreis informiert. Von den dort beteiligten Gruppen gebe es allerdings zurzeit keine neue Entwicklung zu berichten, heißt es in der Mitteilung. Ei nächstes Treffen soll im Herbst stattfinden.

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