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Brennender Acker: Samstag ein Ernstfall, heute als Übung

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Von: David Heßler

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Ein fußballfeldgroßer Ackerteil ist am Samstagabend bei Bauernheim in Brand geraten. © pv

Heute Abend um 18 Uhr übt die Friedberger Feuerwehr die Bekämpfung eines Vegetationsbrandes auf einem Feld, das dafür extra angesteckt wird. Am Samstag brannte es dagegen ohne vorherige Anmeldung.

Um kurz vor 17 Uhr wurde der Feuerwehr der Brand eines Stoppelackers zwischen Bauernheim und Dorn-Assenheim gemeldet. Hier standen ca. 7000 bis 9000 Quadratmeter (mehr als ein Fußballfeld) in Flammen bzw. waren schon abgebrannt. Eine 42-jährige Frau soll ihren Glimmstängel auf einem Acker entsorgt haben. Anschließend habe sie laut Zeugenangaben versucht, die sich schnell ausbreitenden Flammen zu löschen, bevor sie in Richtung Bauernheim weggerannt sei, teilte der Polizei mit.

Mit sogenannten Feuerpatschen bekämpften die Einsatzkräfte die Flanken sowie die Front des Feuers. Zusätzlich wurde mit den D-Strahlrohren nachgelöscht. Zum Einsatz kam das »Pump and Roll«-Verfahren, also das Löschen während der Fahrt. Die ansässigen Landwirte bearbeiteten die Felder parallel mit ihren Grubbern, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Im Einsatz waren die Wehren Dorn Assenheim, Bauernheim, Bruchenbrücken und Dorheim unter der Leitung des Stadtbrandinspektors Ingo Wißmer. »Die Übung heute Abend wird trotzdem stattfinden«, sagte dieser lächelnd auf die Anfrage der WZ. Um 18 Uhr wird ein Stoppelacker in Bauernheim, oberhalb des Friedhofs, angezündet. Die Feuerwehr ist mit einem großen Aufgebot zu Stelle. Das Feuer ist bei der Leitstelle angemeldet - denn wie am Samstag werden wohl einige Beobachter die 112 wählen.

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