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Dem Steinkauz auf der Spur

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Von: red Redaktion

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Ein junger Steinkauz am Dorheimer Wingert nach der Beringung. © pv

Friedberg (pm). Streuobstwiesen gehören zu den wertvollsten Biotopen, die es bei uns gibt. Der Nabu Friedberg beklagt, es gebe zu wenig Wertschätzung für diese Flächen. »Mangelnde Pflege, überalterte Baumbestände und illegale Nutzungen zerstören die Reste dieses traditionellen Kulturguts. Und damit wird auch der Lebensraum einer der faszinierendsten Vögel zerstört - der des Steinkauzes«, heißt es in einer Nabu-Pressemitteilung, in der eine Steinkauz-Exkursion angekündigt wird.

Diese eifrigen Mäusejäger, die auch keine Insekten verschmähten, seien gerade auf gepflegte Streuobstwiesen angewiesen. Ideal seien hochstämmige Obstbäume unterschiedlichen Alters, darunter auch alte Bäume mit natürlichen Höhlen. Die Wiesenflächen sollten extensiv bewirtschaftet, aber keinesfalls gemulcht werden. Nur so fänden »die kleinen Kobolde« auch ihre Nahrung.

Weiter heißt es: »Noch haben wir am Dorheimer Wingert diesen faszinierenden Eulenvogel. Und in sein Reich wollen wir bei einer kleinen Exkursion eintauchen.« Wolfgang Köhler, langjähriges Nabu-Mitglied, wird viel Wissen zum Steinkauz vermitteln. Die Exkursion findet am 5. März ab 18.30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Parkplatz am Edeka-Markt in Dorheim (Am Hollerberg). Warme Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen. Zur Ausrüstung sollten auch eine Taschenlampe und - wenn vorhanden - ein lichtstarkes Fernglas gehören. Die Exkursion findet nach den 3G-Regeln statt, Nachweise sind mitzubringen. Eine Anmeldung per Mail an info@NABU-Friedberg.de ist erforderlich.

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