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Digitale Woche verlängert

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Von: red Redaktion

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Jörg Reis stellt den Ganztagsraum vor. © pv

Friedberg (pm). Wie schon 2021 lief der Tag der offenen Tür an der Augustinerschule anders ab als in den Vorjahren. Zumindest eröffnete sich diesmal für einige Kinder mit je einem Elternteil die Möglichkeit, vor Ort einen ersten Einblick in das Friedberger Gymnasium zu erhalten.

Dafür hatte man sich zu einem festen Termin anmelden müssen, zu dem man dann auf dem Schulhof auf 2G+-Basis von den Lehrkräften Mario zur Löwen oder Wolf Stumm oder einem Schulleitungsmitglied in einer kleinen Gruppe in Empfang genommen wurde. Alle 20 Minuten wurde eine rund 40-minütige Führung gestartet, sodass nie mehr als drei Gruppen auf einmal auf dem weitläufigen Schulgelände unterwegs waren. Insgesamt 252 Gäste - 126 Kinder und 126 Elternteile - nahmen dieses Angebot wahr.

Dem Motto des Tages gemäß standen viele Türen sperrangelweit offen, nur traf man heuer auf niemanden aus der Schülerschaft, und auch Lehrkräfte waren aufgrund der Corona-Lage kaum anzutreffen. Claudia Niegsch-Marwitz und Jörg Reis berichteten aber live über ihre Fachgebiete, die Schulseelsorge bzw. den Ganztag. In dem eigens dafür geschaffenen Raum finden sich Gelegenheiten zum Ausruhen, ein Tischkicker sowie diverse Brett- und Kartenspiele.

Die für die Führungen zuständigen Lehrkräfte zeigten den Besuchern die Ausstattungen diverser Klassenräume sowie von Fachräumen der Naturwissenschaften - wo sonst praktische Versuche vorgeführt werden - oder der Musik. Auch durften die Bibliothek, die Mediothek und die PC-Räume nicht fehlen, wo es die Lego-Roboter der Informatiker zu bestaunen gab. Letztere finden häufig Verwendung in Informatik-AGs und stellen somit ein Beispiel für die Angebote dar, die über den Unterricht hinausgehen.

Obwohl das pulsierende Leben auf der Augustinerschule nicht abgebildet werden konnte, gab es einen Überblick im Schnelldurchlauf, bei dem viele Themen angesprochen wurden. Exemplarisch wären hier der musikalische Schwerpunkt, der bilinguale Unterricht, das »Nimm 2«-Konzept mit Französisch als erster Fremdsprache, das Angebot an Wahlfächern ab Klasse 9 oder das Fahrtenkonzept der Schule zu nennen.

Am Ende des Rundgangs warteten der kommissarische Schulleiter Dr. Detlef Zschiesche und Anne Dienstbach als Verantwortliche für den Übergang von Klasse 4 nach 5, um den Eltern und Kindern weitere Fragen zu beantworten.

Bereits am Vorabend hatte Zschiesche im Rahmen der »Woche der offenen Tür - digital« zweimal eine Online-Sprechstunde abgehalten, die ebenfalls regen Zuspruch gefunden hatte. Gleiches galt für das virtuelle Gesprächsangebot des Fachbereichs Französisch in Sachen »Nimm 2«.

Auf der Homepage hatte man sich eingehend über das informieren können, was es dieses Mal analog nicht zu bestaunen gab. Insgesamt konnten so viele Klicks gezählt werden, dass die Schule die digitale Woche bis zum 19. Februar ausgedehnt hat.

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