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Eine Woche voller Ferienspaß

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Von: Harald Schuchardt

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Gemeinsam starten Kinder, Betreuer, Amtsleitung und Bürgermeister Dirk Antkowiak den 49. Kinderplaneten. © Loni Schuchardt

Friedberg (har). Mit dem traditionellen großen Countdown hat am Montagmorgen die 49. Auflage des Kinderplaneten auf dem großen Spielplatz der Seewiese begonnen. Etwa 100 Kinder und ihre Betreuer zählten von zehn bis null herunter. Danach startete die imaginäre Kinderplanet-Rakete mit lautem Geschrei nach oben.

Nächstes Jahr

ein Jubiläum

Mitgezählt hatten Bürgermeister Dirk Antkowiak und von der Amtsleitung Christine Diegel und Lukas Hölzinger, die zum Start der Ferienspiele kamen, die 1973 vom Stadtjugendring initiiert worden waren. 2023 steht also das 50-jährige Jubiläum an.

Bevor es zum Countdown auf den Rutschbahnhügel ging, waren »Formalitäten« zu regeln. So mussten sich alle Kinder anmelden, viele waren mit Mutter oder Vater gekommen. Bei der Anmeldung wurden sie in nach Tieren wie Frosch, Schnabeltier, Taube, Fledermaus oder Dachs benannte Gruppen eingeteilt. Dann gab Lili Hu, die zum zweiten Mal für die Durchführung des Kinderplaneten verantwortlich zeichnet, das Kommando, sich zum Countdown rund um die Rutschbahn einzufinden.

»Habt ihr gut geschlafen?«, fragte Antkowiak zu Beginn seiner Begrüßungsrede und erhielt überraschende Antworten, wie: »Nein, ich musste schon um sieben aufstehen.« Überrascht wurde der Bürgermeister auch mit der Antwort auf seine Frage, wer denn schon mal beim Kinderplaneten mitgemacht habe. Gut die Hälfte der Kinder rief laut »ich« und streckte eine Hand nach oben. Auch im Team sind einige Betreuer schon viele Jahre dabei, so wie Christoph Schmidt, für den der Kinderplanet alljährlich ein besonderes Highlight ist. Nach Antkowiaks Rede wurde der Countdown stimmgewaltig runter gezählt. Es folgte das traditionelle Gruppenbild, und dafür gab es von den Kindern ordentlich Applaus. Anschließend wurde rumgetobt, bevor es in den Gruppen los ging. Die Kinder konnten zwischen zahlreichen Arbeitsgemeinschaften wählen, darunter traditionelle AGs wie Theater, Tanz oder Zeitung. Zu den neuen Angeboten zählte die Wikinger-AG.

Erster Höhepunkt sollte am Dienstag eine »Tiergruppenolympiade« werden. Geplant sind - je nach Wetterlage - ein Besuch im Ockstädter Freibad und ein Busausflug nach Frankfurt. »Wo wir da hin fahren, wird noch nicht verraten«, sagte Lili Hu, die sich freut, dass es in diesem Jahr keine Corona-Auflagen gibt. Denen fielen im Vorjahr die Ausflüge ebenso zum Opfer wie das große Finale, das am Donnerstag, 25., August, ab 19 Uhr stattfindet. Nach dem gemeinsamen Abendessen mit Würstchen vom Grill und vielen Salaten werden die Kinder ihren Eltern präsentieren, was sie in den AGs erarbeitet haben, unter anderem sind Tanzvorführungen vorgesehen.

Nun hoffen alle, dass es nicht ganz so heiß wird wie in den vergangenen Tagen. Zur Eröffnung jedenfalls hatte der Wettergott ein Einsehen: Es war bewölkt und tröpfelte sogar für einige Minuten. »Normalen Regen können wir ab, das stört uns wenig«, sagte Lili Hu. »Wir alle brauchen unbedingt Wasser von oben.«

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