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Ferientag direkt vor der Haustür

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Von: red Redaktion

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Nach einer Pause findet der Aktionstag an der Niddaroute wieder statt. Neben geführten Radtouren gibt es an der Strecke viel zu entdecken - nicht zuletzt die Essensstände. FOTO: ARCHIV © Red

Wetteraukreis (pm). Den längsten Fluss der Wetterau mit allen Sinnen erleben: Das können Wanderer, Ausflügler und Radler an 21 Stationen der etwa 70 Kilometer langen, gut ausgebauten Strecke zwischen Schotten und Bad Vilbel beim diesjährigen Aktionstag an der Niddaroute. Dieser findet am Donnerstag, 16. Juni, von 10 bis 17 Uhr statt.

Von der Quelle auf 700 Metern Höhe bis zu den renaturierten Flussabschnitten in Assenheim, Karben und Bad Vilbel können Besucher die Vielfalt der Landschaft und kulturelle Highlights aus unterschiedlichen - oft unbekannten - Perspektiven entdecken, heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem steuerten zahlreiche Gastronomen und Vereine Spezialitäten bei.

Der Aktionstag an der Niddaroute sei eine Erfolgsstory, er finde jetzt nach zweijähriger Pandemiepause zum 8. Mal statt. Im Vulkaneum in Schotten werde multimedial dargestellt, wie Vulkane den Vogelsberg formten. Einen Abstecher wert sei auch der Alteburgpark, wo die Nidda über eine knapp zwei Meter hohe Basaltschwelle als natürlicher Wasserfall in die Tiefe stürzt. Auch die Mühlenwelt mitten in Dauernheim könne erkundet werden. Bei einer geführten Radtour könnten Teilnehmer den »Florstädter Stern« erkunden, bei den Angeboten von BuntErLeben mitbasteln oder Wetterexperimente beim Regionalpark Portal Wetterpark Offenbach machen. Eine geführte Radtour erkunde auf 45 Kilometern die Nidda ab der Wettermündung flussaufwärts. Für »Genuss total regional« sei an den Stationen entlang der Strecke gesorgt: Direkt auf dem Hoherodskopf warte ein Frühstücksbuffet, in Schotten dann Gegrilltes, Kartoffelpuffer, Apfelweinspezialitäten, Kaffee und Kuchen sowie vieles mehr verteilt an den zahlreichen Stationen entlang der Route.

»Sport, Spiel, Abenteuer, Entdeckungen, Kultur und Genuss verspricht der Aktionstag, zu dem der Regionalpark Niddaroute einlädt«, heißt es weiter in der Mitteilung. Mit dem Aktionstag möchte der Regionalpark Niddaroute die verschiedenen Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Sehenswürdigkeiten, Gastronomen und Vereine entlang der Route bekanntmachen. Denn die Attraktivität des Regionalparks Niddaroute hänge maßgeblich auch von diesem Angebot für Ausflügler ab. Neben speziellen Arrangements der Anbieter für den Aktionstag könnten Gäste und Ausflügler ganzjährig mehr als 100 Erlebnispunkte entlang der Niddaroute entdecken. Dazu gehörten Naturschutzgebiete, das Mähried bei Staden oder die Ludwigsquelle in Karben, in denen aktuell Störche brüteten. Im Vogelsberg lohnten sich ein Abstecher zur Niddaquelle und dem einzigen Hochmoor, der Breungeshainer Heide. Neben zahlreichen Museen gebe es historische, besondere Bauwerke wie den Johanniterturm in Nidda, die Basilika in Ilbenstadt oder die Industriedenkmäler der Mineralwasserabfüllung im Bad Vilbeler Park zu entdecken.

Die An- und Abreise ist per S-Bahn (Linie 6) über die Haltestellen Bad Vilbel, Dortelweil, Karben, Okarben und Wöllstadt möglich. Zwischen dem Hoherodskopf und der Gemeinde Nieder-Wöllstadt fährt der Vulkan-Express, ein Linienbus, in dem Fahrräder mitgenommen werden können.

Weitere Informationen zum Aktionstag und zur Niddaroute gibt es im Internet unter www.niddaroute.de.

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