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Fotosynthese im Reagenzglas

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Von: red Redaktion

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Die Schüler der Biologie-Leistungskurse des Friedberger Burg-Gymnasiums können im Schülerlabor der Universität Marburg experimentieren. © pv

Friedberg (pm). Eigenständiges Experimentieren - das hat für die vier Biologie-Leistungskursen des Burg-Gymnasiums auf dem Programm gestanden. Die Klassen durften sich auf den Weg ins Schülerlabor der Universität Marburg machen. Das berichtet die Schule jetzt.

Im Fokus standen Experimente rund um das Thema Fotosynthese. Drei der vier Kurse wählten den Schwerpunkt »Fotosynthese im Reagenzglas«. Dabei entwickelten sie eigene Fragestellungen zum Einfluss von Lichtstärke, Lichtfarbe, Temperatur und Giften auf die Fotosynthese-Rate. Zur Beantwortung der Fragen isolierten sie Chloroplasten aus Spinat, an welchen die Einflüsse der unterschiedlichen Faktoren in Testreihen anschließend überprüft wurden.

Der vierte Kurs beschäftigte sich mit den Blattfarbstoffen, die für die Fotosynthese erforderlich sind. Aus Blättern, die die Schüler im Gewächshaus selbst gesammelt haben, konnten diese isoliert und durch moderne Trenn- und Analyseverfahren sichtbar gemacht werden.

Vor der Laborarbeit erkundeten alle Schüler das Tropen- und das Wüstenhaus des Botanischen Gartens. Durch Messung der Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Lichteinstrahlung an verschiedenen Standorten konnten notwendige Anpassungen von Pflanzen an die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen begründet werden.

Die Arbeit im Schülerlabor ermöglichte es den Schülern, die im Unterricht erworbenen theoretischen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden und erste Einblicke in den Alltag von Wissenschaftlern zu erhalten. Die Praxisnähe habe nach Angaben des Burg-Gymnasiums die Schüler begeistert, Das Angebot der Universität Marburg sei gelobt worden.

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