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Friedensbitte soll Zeichen setzen

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Von: red Redaktion

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Friedberg (pm). Die Schulgemeinde der Henry-Benrath-Schule hat sich vergangenen Donnerstag in der Aula versammelt, um zu einem gemeinsamen Friedensgebet zusammenzukommen. Es galt, ein Zeichen zu setzen dafür, »dass wir in Gemeinschaft leben und nicht alleine dastehen«, heißt es in einer Mitteilung der Schule. Die Veranstaltung war gut besucht und fand für je zwei Jahrgänge in der zweiten, vierten und sechsten Stunde statt.

Es ging in den Gebeten darum, dass die Menschen in der Ukraine aktuell in einer Kriegssituation leben und dass der Glaube und die Hoffnung auf Gott sie in diesen schweren Stunden stärken können. Begleitet wurden diese Gedanken durch ein Lied von Peter Gabriel, das dazu aufruft, auch unter widrigen Bedingungen stark zu bleiben und den Glauben nicht zu verlieren. Es wird darin von Unfreiheit, Verfolgung und dem Ausgeliefertsein gesungen. Dieser Gedanke wurde auch am Beispiel Dietrich Bonhoeffers weitergeführt, der sich selbst in Gefangenschaft der Nazis seinem Gott zuwandte. Auch, wenn die beiden Prediger Christoph Weick und Klaus Weiler in ihrem schulischen Amt die Repräsentation der evangelischen und katholischen Kirche darstellten, riefen sie dazu auf, dass der Wunsch nach Frieden über alle Glaubensrichtungen hinweg gültig ist.

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung mit diversen Musikstücken. So forderte Udo Lindenberg in einem seiner Songs dazu auf, in den Frieden zu ziehen. Den Abschluss bildete ein Segen, der aufzeigen sollte, dass es Licht in der aktuell düsteren Lage der Welt gibt.

Es gibt regelmäßig offene Gesprächsrunden an der Schule, die den Schülern helfen sollen, ihre Gedanken und Ängste zu verarbeiten. Des Weiteren soll ein großes Plakat aus Friedenstauben installiert werden - als Symbol der Hoffnung. Auch eine Stellwand und ein Briefkasten für Bitten, Wünsche und Gebete befinden sich in der Pausenhalle.

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