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Geflüchtete können formlosen Antrag stellen

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Von: red Redaktion

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Wetteraukreis (prw). Ab Montag, 9. Mai, können Geflüchtete aus der Ukraine formlos einen Antrag für einen Aufenthaltstitel stellen und erhalten eine Fiktionsbescheinigung. Bisher war dafür ein konkretes Stellenangebot notwendig.

»Mir ist es ausgesprochen wichtig, dass wir das Angebot, den Geflüchteten Fiktionsbescheinigungen in vereinfachter Form auszuhändigen, hier nun schnellstmöglich implementieren«, sagt Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch. In Vorbereitung auf eine mögliche Gesetzesänderung passe die Ausländerbehörde des Kreises ihr Antragsverfahren zur Erteilung eines Aufenthaltstitels an.

Christian Keim, Fachdienstleiter Ordnungsrecht, erklärt: »Im Zuge der Gesetzesänderung kann es notwendig werden, mindestens im Besitz einer Fiktionsbescheinigung zu sein. Aus diesem Grund bitten wir Geflüchtete aus der Ukraine darum, möglichst schnell einen Termin bei der Ausländerbehörde zu buchen. Dazu können wir kurzfristig zusätzliche Termine anbieten.«

Antragssteller müssen beim Einwohnermeldeamt registriert sein. Außerdem sollen sie eine Passkopie mitbringen. »Dieses Verfahren ersetzt nicht das formelle Antragsverfahren nach § 24 Aufenthaltsgesetz«, betont Keim. »Die hierfür notwendigen Unterlagen werden bei Antragstellung ausgehändigt oder können vorab online heruntergeladen werden.«

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