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Gespinstmotte jetzt bekämpfen

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Von: red Redaktion

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Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um die Gespinstmotte zu bekämpfen, damit es nicht zum Befall kommt. © pv

Wetteraukreis (pm). Der Anblick ist unappetitlich: Dicke Raupen in einem weißen Gespinst haben den Apfelbaum fest im Griff, futtern Blatt für Blatt. Im schlimmsten Fall sorgt die Apfelbaumgespinstmotte für einen Ernteausfall und dafür, dass die Bäume in den Folgejahren nicht gut wachsen. Doch es kann gegengesteuert werden. »Jetzt und in den nächsten Tagen ist genau der richtige Zeitpunkt«, sagt Michael Fischbach vom Pflanzenschutzdienst des Regierungspräsidiums Gießen.

Denn jetzt schlüpfen die Raupen und beginnen mit der Gespinstbildung.

Warum sich der Schädling in Hessen so unerwartet und explosionsartig ausgebreitet hat, ist nach wie vor unklar. Vor allem im Streuobstanbau und in Kleingärten tritt die Gespinstmotte in Erscheinung.

Wenn die Raupen die Blätter verlassen und zur Triebspitze wandern, ist der Bekämpfungszeitpunkt optimal. Für den Haus- und Kleingarten können Pflanzenschutzmittel mit dem biologischen Wirkstoff Bacillus thuringiensis eingesetzt werden. Kleinere Nester sollten mit der Schere umgehend entfernt werden.

Der beste Zeitpunkt für eine Bekämpfung mit entsprechenden Präparaten ist jetzt bzw. noch die nächsten Tage. »Bei der Behandlung und in den folgenden Tagen sollte die Lufttemperatur bei mindestens 15 Grad Celsius liegen sollte«, sagt Fischbach. Zudem darf das Blatt nicht nass sein, und nach der Behandlung sollte es mindestens drei Stunden nicht regnen. Da der Wirkstoff lichtempfindlich ist, darf er nicht bei direkter Sonneneinstrahlung verwendet werden.

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