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Grünen-Kritik an Ausländerbehörde

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Von: red Redaktion

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Wetteraukreis (pm). Vertreterinnen und Vertreter aus fast allen Wetterauer Grünen-Ortsverbänden sowie Parlamentsfraktionen haben während eines Treffens im Schlosscafé in Büdingen über die aktuelle Situation der vor dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Menschen im Kreis diskutiert.

Landtagsabgeordnete Kathrin Anders berichtete, wie sich das Land Hessen um die Aufnahme der Geflüchteten bemühe und welche Regelungen bereits auf den Weg gebracht worden seien. Es folgten Berichte aus einzelnen Kommunen des Kreises. Aus allen Orten wurde von einer großen Hilfsbereitschaft und Engagement berichtet.

Jedoch seien sich auch alle einig gewesen, dass die staatlichen Stellen - allen voran das Ausländeramt in Friedberg - in Sachen Erreichbarkeit und Arbeitsgeschwindigkeit »eine Katastrophe« seien, heißt es in der Grünen-Mitteilung. Insbesondere Geflüchtete aus der Ukraine, die arbeiten wollten und bereits eine Anstellungsmöglichkeit gefunden hätten, müssten Wochen auf einen Termin warten, um eine Arbeitserlaubnis zu erhalten.

Michaela Colletti und Thomas Zebunke, Sprecherin und Sprecher des Kreisverbandes, stellten die Idee vor, Arbeitsgruppen zu bilden. Colletti: »Es gibt viele Querschnittsthemen, die sehr gut kreisweit bearbeitet werden können, bei denen dann Fachwissen und Ideen aus den verschiedenen Kommunen ausgetauscht werden können.« Anschließend wurden die ersten fünf Arbeitsgruppen ins Leben gerufen. Die Grünen wollen sich zunächst den Themen Wasser, Energie, Flächenversiegelung, Wirtschaft und Finanzen sowie Vorbereitung von Bürgermeisterwahlen widmen.

Für »40 Jahre Grüne Wetterau« wurden bereits Ideen gesammelt, wie parallel zum 50. Geburtstag des Wetteraukreises auch dieses Partei-Jubiläum adäquat begangen werden kann.

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