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Hilfspakete für Menschen im Kriegsgebiet

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Von: red Redaktion

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Hilfe für vom Krieg Betroffene in der Ukraine: Die Klasse 9 G1 hilft beim Verladen der Pakete. © pv

Friedberg (pm). »Statt nur traurig zu sein, müssen wir etwas tun!«, hat ein Schüler einer achten Klasse der Henry-Benrath-Schule in Friedberg gefordert. So ist eine Idee entstanden, zur Tat überzugehen und eine Sachspendenaktion an der Schule zu organisieren, schreibt die Schule.

Nach den Hilfsprojekten, die die Schule in der Vergangenheit in Zusammenarbeit mit der Organisation »StayWithMoria« sehr erfolgreich durchgeführt hat, konnte aktuell eine erfolgreiche Hilfsaktion für die Ukraine gestartet werden.

Die Schülerinnen und Schüler packten auch diesmal wieder Hygiene- und Lebensmittelpakete, die in den Pausen in der Schule im Sammelraum abgegeben werden konnten. Auch war es möglich einzelne Produkte abzugeben, die dann von fleißigen Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge acht, neun und zehn während der Pausen oder nach dem Unterricht sortiert und in neue Pakete umgepackt wurden.

Vom Engagement begeistert

Die Lehrerinnen Maike Berger und Emilia Schmiedl, die die Aktion vor Ort koordiniert haben, waren vom Engagement der Schülerschaft begeistert. »Wir haben den Schü- lerInnen Aufkleber mit der Liste der Artikel in die Hand gegeben, und sie haben alles eigenständig gemeistert«, erzählten sie im Gespräch beeindruckt. »Auch die Eltern haben die Aktion toll unterstützt. Familie Mehlhorn zum Beispiel stellte den Anhänger für den Transport zur Verfügung und fuhr anschließend den vollgepackten Hänger mit den Paketen direkt nach Gießen.« Insgesamt 80 Pakete wurden zu GAiN gebracht. Von dort aus werden sie in einem Sammeltransport zur polnisch-ukrainischen Grenze transportiert.

Die Hilfsbereitschaft der Unterstützer war so groß, dass auch schon andere Aktionen in Planung sind. »Das ist eine tolle Initiative, mit der wir auf jeden Fall den Menschen in der Ukraine helfen können. Wenn die Henry-Benrath-Schule wieder eine Spendenaktion startet, sind wir sofort dabei«, meinten Melina und ihre Freundinnen aus der neunten Klasse. Sicherlich werden die Schülerinnen und Schüler bald wieder Gelegenheit haben, tätig zu werden.

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