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Höhepunkte des Vereinsjahres

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Von: red Redaktion

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Der Schützenverein Friedberg blickt auf das vergangene Jahr zurück. Bei den Vereinsmeisterschaften konnten Drago Markeljc (l.), Norbert Feix und Markus Dingeldein (r.) glänzen. Rudolf Hoenoch (3. v. l.) wurde für langjährige Vereinsarbeit geehrt. © pv

Friedberg (pm). Vorsitzender Lutz Illhardt hat zahlreiche Mitglieder des Friedberger Schützenvereins zur Jahreshauptversammlung begrüßt. Der Verein berichtet, dass die Veranstaltung in den Vereinsräumen der Philipp-Dieffenbach-Schule stattgefunden hat.

Zu Beginn wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht: Rudolf Rack, jahrelanger Vereinsvorsitzender, seine Frau Inke Rack sowie Lothar Stock.

Im Anschluss daran hat Schriftführer Norbert Feix den Jahresbericht für 2021 verlesen. Vorsitzender Illhardt ging dann in seinem Jahresbericht auf die sportlichen und geselligen Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahres ein.

Rückblick auf Meisterschaften

So habe er laut Verein berichtet, dass die Mitgliederzahl durch den Tod mehrerer Mitglieder und Vereinsaustritte im Vergleich zum Vorjahr dramatisch von 67 auf 58 zurück gegangen sei. Illhardt sprach sich dafür aus, dass dieser Entwicklung in der Zukunft Einhalt geboten werden sollte.

Von sportlichen Ergebnissen bei Rundenkämpfen und Bezirksmeisterschaften 2021 konnte Vorsitzender Illhardt keine Ergebnisse vermelden. Dies sei laut Verein der Pandemie geschuldet. Lediglich die Vereinsmeisterschaften konnten auf dem Schießstand ausgetragen werden. Erfolgreich waren hier Norbert Feix mit der Kleinkaliber und Großkaliber Sportpistole sowie Markus Dingeldein mit dem Luftgewehr. Auch Drago Markeljc habe in der Disziplin Luftgewehr glänzen können.

Krönung des neuen Königs

Zu einem gemütlichen Beisammensein auf Einladung des Königs von 2020, Lothar Perkuhn, trafen sich zahlreiche Mitglieder in einer Friedberger Gaststätte.

Als gesellschaftlichen Höhepunkt des abgelaufenen Jahres nannte Illhardt das Königsschießen und die Krönung des neuen Königs mit seinem Hofstaat. 2021 sei laut Verein Helmut Schwab mit der Hofdame Snezana Illhardt und den beiden Rittern Klaus Heinold und Dirk Schulmeyer an seiner Seite gekrönt worden.

Lutz Illhardt ehrte im Anschluss an seinen Bericht zwei langjährige Mitglieder. Rudolf Hoenoch und Norbert Feix erhielten je eine Urkunde und Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes für 50 Jahre Mitgliedschaft.

Dank für gute Zusammenarbeit

Weiterer Dank des Vorsitzenden habe laut Schützenverein allen Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit in diesen schweren Zeiten gegolten. Auch bedankte sich Illhardt bei den Mitgliedern, die im Laufe des Jahres an mehreren Terminen für Pflege- und Reparaturarbeiten auf dem Schießstand teilgenommen haben.

Der Bericht von Kassierer Ralph Scherer habe laut Friedberger Schützenverein geordnete Kassenverhältnisse aufgewiesen. Die Kassenprüfer Jürgen Scharfe und Dirk Schulmeyer bescheinigten ihm eine korrekte Kassenführung, die mit der Entlastung des Vorstands endete.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung ließ der Verein den Abend mit Grillgut und Gesprächen ausklingen.

Rosbach (pm). Die Mitgliederversammlung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Rosbach hat im Ernst-Dondorf-Haus in Ober-Rosbach stattgefunden. Das berichtet der Vize-Vorsitzende des Vereins.

Vorsitzender Bernd Giar begrüßte zu Beginn die Teilnehmer. Unter ihnen sei auch Rosbachs Bürgermeister und OGV-Mitglied Steffen Maar gewesen. Es folgte der Bericht über die Vereinsaktivitäten. Darunter fielen u. a. der gut besuchte Schnittlehrgang zum Jahresbeginn, das Schmücken des Osterbrunnens am Marktplatz und eine Müllsammelaktion am Kirschenberg. Auch die Blütenwanderung zusammen mit dem Heimat- und Geschichtsverein im April wurde genannt sowie die Teilnahme am Stadtradeln und am 50-jährigen Stadtjubiläums-Fest in Rosbach.

Nach dem Rückblick des Vorsitzenden Giar folgten der Bericht des Kassenwarts Peter Rasch für das Vereinsjahr 2021 und der Bericht der Revisoren Dr. Michael Linn und Horst Pauly. Sie bescheinigten eine ordnungsgemäße transparente Buchführung, woraufhin die Mitgliederversammlung den Gesamtvorstand einstimmig entlastete. Als Revisoren für das laufende Vereinsjahr 2022 wurden Horst Pauly bestätigt und Gerhard Schmidt neu gewählt.

Als erfreulich habe der Vize-Vorsitzende Hans-Martin Blüder laut OGV die Entwicklung der Mitgliederzahlen des Vereins hervorgehoben. So traten seit Januar diesen Jahres 33 neue Mitglieder dem Verein bei. Das sei der höchste Zuwachs seit Bestehen des Vereins. Sorge bereite allerdings die Tatsache, dass rund 30 Prozent der 222 Mitglieder ihren Jahresbeitrag von 10 Euro noch nicht gezahlt hätten. Der Vorstand appellierte erneut daran, das Bankeinzugsverfahren zu nutzen oder einen Dauerauftrag einzurichten. Nur so könne laut Verein der Verwaltungsaufwand niedrig gehalten werden.

Zum Abschluss wurde auf die in nächster Zeit geplanten Aktivitäten eingegangen. Gudrun Kuhn stellte die Mitglieder-Tagesfahrt nach Seligenstadt und Offenbach am Samstag, 3. September, vor. Dabei werden die Klosteranlage mit dem berühmten Klostergarten sowie der Wetterpark des Deutschen Wetterdienstes Offenbach besichtigt. Ganz besonders freut sich der Verein, dieses Jahr wieder das beliebte Apfelfest durchführen zu können. Es findet statt am Sonntag, 18. September, auf dem Gelände der Wasserburg in Nieder-Rosbach.

Nach einem Erntedankgottesdienst um 10 Uhr sei für das leibliche Wohl gesorgt. Frisch gepresster Apfelsaft und selbst gekelterter Apfelwein werde auch angeboten. Für das Fest sucht der Verein noch freiwillige Helfer, besonders für den Zeltabbau am Montag, 19. September. Mithelfer können sich unter info@ogv- oberrosbach.de melden.

Bad Nauheim (pm). Der VdK Bad Nauheim hat zu einem Vortrag über Schlafstörungen eingeladen. Laut VdK war Experte Prof. Dr. Tibo Gerriets als Vortragender anwesend.

Zu Beginn stellte er fest, dass man bei einer Schlafstörung immer nach dem Grund suchen müsse. Finde man diesen nicht, solle ein Facharzt konsultiert werden. Ein Mensch komme mit vier bis zehn Stunden Schlaf aus. Dabei spielt seiner Aussage nach das Alter eine Rolle. Aber auch äußere Einflüsse wie Alkohol oder eine unerwartete Krankheit können zu Schlafstörungen führen. Verhaltenstherapie, Muskelentspannung oder Augentraining seien nur einige Beispiele, um sich selbst zu helfen.

Schnarchen sei laut ihm immer Zeichen für eine Schlafstörung. Hierbei solle man die Position verändern, um eine Atmungsänderung herbei zu führen. Da eine Atmungsstörung immer zu Sauerstoffmangel im Blut führt, kann es zu Schäden anderer Organe kommen. Ein sehr altes Hausmittel sei Baldrian. Vor dem Einschlafen solle man Bildschirme vermeiden. In einer abschließenden Runde konnten die Teilnehmer Prof. Dr. Gerriets Fragen stellen. FOTO: PV

Bad Nauheim (pm). Der Turnverein (TV) Steinfurth hat seine 103. Jahreshauptversammlung im Vereinstreff in Steinfurth abgehalten. Der Verein berichtet, dass alle zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren jeweiligen Ämtern wiedergewählt wurden.

Heinz Acker blickt in diesem Jahr auf eine 30-jährige Amtszeit als Vorsitzender zurück und wurde erneut in seinem Amt bestätigt. Durch sein vielseitiges ehrenamtliches Engagement habe er den Turnverein entscheidend geprägt. Dafür bedankte sich der restliche Vorstand. Eine 50-jährige Mitgliedschaft haben in diesem Jahr Gerda Seibold und Irma Manderla erreicht.

Vorsitzender Acker beleuchtete das zurückliegende Vereinsjahr. Er sagte, dass die Corona-Pandemie auch 2021 weiterhin das Leben einschränkte. Sowohl im Alltag als auch in den Freizeitaktivitäten mussten laut Acker viele Einschränkungen in Kauf genommen werden. Der TV Steinfurth war unter anderem gezwungen, seinen Trainingsbetrieb während der Lockdown-Phase auszusetzen. Auch viele der geplanten Veranstaltungen mussten abgesagt werden.

Schnupperstunden für Unentschlossene

Es folgten die Berichte der einzelnen Sparten des Vereins. In diesen spiegele sich laut Verein die eigentliche Vereinsarbeit wider. Nur durch das Engagement und den Einsatz der Abteilungs- und Übungsleiter des TV sei es möglich gewesen, während der Lockdown-Phasen das Vereinsleben weitestgehend aufrechtzuerhalten.

In diesem Zuge möchte der TV auf die vielfältigen Trainingsmöglichkeiten hinweisen und noch Unentschlossene zu einer »Schnupperstunde« einladen. Kapazitäten sind besonders bei der Frauen- und Männergymnastik sowie beim Nordic Walking und Volleyball frei. Des Weiteren möchte der Verein auf die neu gegründete Gruppe in der Leichtathletik-Abteilung aufmerksam machen. Hier können sich Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren jeden Donnerstag zu einem lockeren Training treffen.

Im Anschluss an die Berichte der Spartenleiter folgte der Kassenbericht von Wolfgang Duda. Dieser zeugte davon, dass die Zahlungsfähigkeit des Vereins im vergangenen Geschäftsjahr immer gewährleistet war. Die anwesenden Mitglieder bestätigten eine korrekte Vereinsführung und entlasteten den Vorstand einstimmig.

Dem Turnverein gehören laut letztem Stand am 31. Dezember 2021 insgesamt 377 Mitglieder an. Davon sind 142 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie 235 Erwachsene.

An dieser Stelle möchte der Verein ein ganz besonderen Dank an alle Mitglieder aussprechen, die dem Verein weiterhin die Treue halten. Auch danken sie allen, die ihre Freizeit in den Dienst des Vereines stellen, damit der TV Steinfurth auch in Zukunft weiter existieren und Heimat und Identifikation für kommende Generationen sein kann.

Rosbach (pm). Die Genussradler des Radsportvereins (RV) Rosbach sind nach eigenen Angaben trotz hoher Temperaturen zur Bulau geradelt.

Aufgrund aktueller Einschränkungen des Bahnverkehrs entschlossen sich die Radler, den Start- und Endpunkt des Rundkurses nach Bergen zu verlegen. Wegen erwarteter hoher Temperaturen sei die Startzeit auf 9 Uhr vorverlegt worden.

Der Rundkurs umfasste insgesamt 73 Kilometer. Er führte über die Hohe Straße nach Mittelbuchen, von dort radelten die Teilnehmer am Wald entlang zum Schlosspark Wilhelmsbad. Eine kurze Besichtigung der Landgrafenanlage habe die Teilnehmer laut RV erstaunt.

Das Schloss Philippsruhe sollte das nächste Ziel sein. Das Schloss sei sehr eindrucksvoll gewesen. Der Weg führte die Radler weiter entlang der Kinzig bis zur Bulau. Dieses Wald- und Auengebiet liege zwischen Erlensee, Hanau-Wolfgang und Großkrotzenburg. Es biete viel Natur und Geschichte. So steuerte die Gruppe sowohl die Klosterruine Wolfgang als auch die Hessische Samendarre an, bevor im Anschluss daran der Großkrotzenburger See erreicht wurde. Dieser liege neben dem Kahler See. Die Radler legten eine Mittagsrast im Gasthaus am See ein.

Wenig später überquerte der RV den Main, in Rumpenheim wurde mit der Fähre die Mainseite gewechselt. Nach einigen Kilometern erreichten sie das Enkheimer Ried. Hier habe nach eigenen Angaben zum Endpunkt des Rundkurses ein steiler Anstieg auf die Gruppe gewartet.

Für die tolle und abwechslungsreiche Tour bedankten sich die Teilnehmer bei Tourenleiter Kurt Belz.

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Prof. Dr. Tibo Gerriets © pv

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