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Hohe Waldbrandgefahr im Wetteraukreis

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Von: red Redaktion

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Die Hitze zeigt Wirkung: Das Risiko für Waldbrände, wie hier 2018 in Limeshain, steigt im Wetteraukreis weiter an. © Pressedienst des Wetteraukreis

Wetteraukreis (prw). Das Hessische Umweltministerium hat am Montag die erste von zwei Waldbrand-Alarmstufen ausgerufen. Der Kreis als Untere Katastrophenschutzbehörde ist auf den Ernstfall vorbereitet.

Mit dem Ausrufen der Alarmstufe A sind verschiedene Maßnahmen verbunden. So stellt etwa der Landesbetrieb Hessen Forst die technische Einsatzbereitschaft in Form von Geräten, Fahrzeugen, Personal, Löschwasserentnahmestellen und Nachrichtenverbindungen sicher. Die Waldgebiete in der Wetterau werden verstärkt überwacht, der Kontakt mit Brandschutzdienststellen und Katastrophenschutzamt intensiviert. Das Umweltministerium veranlasst eine Luftbeobachtung gefährdeter Gebiete durch die Polizei-Fliegerstaffel. Grillplätze und Feuerstellen in gefährdeten Waldteilen und in Waldnähe werden geschlossen.

Landrat Jan Weckler ruft gemeinsam mit Kreisbrandinspektor Lars Henrich alle Wetterauerinnen und Wetterauer zur Vorsicht auf: »Unsere Wälder sind wertvolle Kleinode, die unbedingt geschützt werden müssen. Bitte seien Sie achtsam, wenn Sie im Wald unterwegs sind. Wenn Sie ein Schwelfeuer oder einen Brand bemerken, informieren Sie umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.«

Waldbesucher werden darum gebeten, Zufahrtswege in die Wälder frei zu halten. Zudem besteht striktes Rauchverbot, auch in angrenzenden Freiflächen zum Wald. »Zigaretten, die aus dem Auto geworfen werden, stellen ein vermeidbares Risiko dar«, ergänzt Kreisbrandinspektor Henrich.

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