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Polizeipräsident Bernd Paul begrüßt die neue Leiterin der Polizeidirektion Wetterau, Antje van der Heide.

»Ich verstehe uns als Team«

  • Vonred Redaktion
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Wetteraukreis (pob). Antje van der Heide ist neue Direktionsleiterin der Polizei Wetterau. Polizeipräsident Bernd Paul führte sie jetzt in Friedberg in ihr Amt ein.

»Seit ich den Berufswunsch ergriffen habe, galt mein besonderes Interesse den Opfern von Sexualdelikten, häuslicher Gewalt und Delikten zum Nachteil von Kindern«, betonte van der Heide.

Ab 2014 war sie Leiterin der Polizeidirektion Hochtaunus, von dort kam sie nach Mittelhessen. »Mit Antje van der Heide bekommt der schöne Landkreis eine Direktionsleiterin mit Durchsetzungskraft, analytischem Geschick und einem Händchen für den persönlichen Umgang mit Menschen« erklärte Paul.

»Mit der pandemischen Lage, der Raumfrage der Niederlassung im ›Grünen Weg‹ in Friedberg und der geplanten Erstaufnahmeeinrichtung in den Ray-Barracks gibt es Herausforderungen, für deren Bewältigung Ihre Qualitäten und Stärken gefragt sind. Sie beherrschen das Geschäft und ich freue mich deshalb, Sie in der Wetterau zu begrüßen«, sagte der Polizeipräsident zur neuen Direktionsleiterin.

Antje van der Heide zog bereits zu Beginn ihrer Karriere aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg nach Wiesbaden, in den Rheingau und nach Frankfurt, um dort zu leben, wo sie arbeitet. Heute wohnt die 52-Jährige mit ihrer Partnerin im südlichen Dillkreis, nur wenige Kilometer von der Wetterau entfernt und im Zuständigkeitsbereich der Behörde. »Mir ist wichtig, dass wir als Polizei für die Bürger agieren, dass wir unseren gesetzlichen Auftrag ernst nehmen und dass wir Werte wie Respekt, Gleichberechtigung, Offenheit und Toleranz leben - ungeachtet der Art, wie man uns begegnet«, sagte sie. Unabdingbar dazu gehöre, dass die Polizei das auch innerhalb der Organisation tue.

Van der Heide: »Ich verstehe uns als Team. Nur gemeinsam, mit konstruktiver Kritik und gemeinsamer Beratung erreichen wir eine optimale Lösung.«

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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