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In neuer Zusammensetzung

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Von: red Redaktion

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Vier neue Gesichter gibt es in der Friedberger Grünen-Fraktion. © pv

Friedberg (pm). »Eines dürfen wir nie vergessen: Politik soll auch Spaß machen«, gab der Grünen-Stadtverordnete Bernd Stiller bei der Vorbereitung der Fraktionsklausur ein wesentliches Ziel vor.

Fraktionsvorsitzender Markus Fenske hatte für einen langen Samstag zu sich nach Hause eingeladen: »Mich haben vor allem der offene Austausch und die große Bereitschaft der Fraktionsmitglieder, sich in die politische Arbeit vor Ort einzubringen, beeindruckt«, wird er in einer Pressemitteilung zitiert.

Dass die Fraktion das Ausscheiden von vier Mitgliedern seit Beginn der Legislatur »derart gut« habe kompensieren können, liegt daran, dass alle Nachrückenden auch bereits im Vorfeld aktiv in die Arbeit der Grünen eingebunden gewesen seien. »Mit Mehmet Turan und Beate Neuwirth sind zwei ehemalige Stadtverordnete mit im Boot, die aufgrund ihrer Erfahrung und ihres vielfältigen ehrenamtlichen Engagements eine Bereicherung für die Fraktion sind.« Michaela Schremmer sei durch ihre Mitarbeit in der Presse-AG »nahe am Puls« der politischen Arbeit vor Ort. Und Dr. Martin Saltzwedel werde aufgrund seiner Mitarbeit in den städtischen Betriebskommissionen die Fraktion mit seinen Erfahrungen bereichern, so Fenkse.

Arbeit in der

Fraktion verteilt

Eine Vielzahl von Herausforderungen stehen aktuell auf der politischen Agenda Friedbergs, sei es die Entwicklung des Kasernengeländes, die neue Trinkwasserverordnung oder das Verbot sogenannter Schottergärten, das die Grünen jüngst beantragt hatten. Die Fraktion habe bereits viele Akzente setzen können und Anträge eingebracht, dennoch warteten »doch noch ein paar Punkte des Grünen-Wahlprogramms darauf, umgesetzt zu werden«. Viel zu tun für die Fraktionsmitglieder, die neben der politischen Arbeit eine Vielzahl anderer beruflicher, familiärer und ehrenamtlicher Aufgaben hätten. »Umso wichtiger, die Arbeit gut zu strukturieren und auch Verständnis aufzubringen, wenn sich nicht jede und jeder gleichermaßen einbringen kann.«

Man habe den Tag genutzt, um die Arbeit innerhalb der Fraktion zu verteilen und somit noch effektiver auftreten zu können, teilen die Grünen mit. »Dieser Tag hat uns viel gebracht, gerade weil wir im direkten Austausch einige Aspekte, die bei Online-Sitzungen in der Regel nicht thematisiert werden, ansprechen konnten«, fasst Gudrun Friedrich zusammen.

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