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Ins Paris der Dreißiger Jahre

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Von: red Redaktion

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Friedberg (pm). Am Freitag, 22. April, gibt es die seltene Gelegenheit, ein Ensemble aus Oboe, Klarinette und Fagott zu hören. Das Trio Lézard wird ab 19.30 Uhr den Saal des Alten Hallenbades mit dem ganz eigenen Klang dieser Holzblasinstrumente füllen.

Stéphane Egeling, Jan Creutz und Stefan Hoffmann entführen ihr Publikum ins Paris der Dreißiger Jahre. Sie erinnern an die Zeit, nachdem der Fagottist Fernand Oubradous das erste Trio dieser Art gebildet hatte. Damals entstanden zahlreiche neue Werke, die nach dem letzten Weltkrieg kaum noch gespielt wurden. Jahrelang forschten die drei Musiker in Archiven und bei Nachfahren der Komponisten nach den verschollenen Partituren.

In Friedberg werden einige davon zu hören sein - und eigene Bearbeitungen, die von Bach, vom Tango und vom Jazz beeinflusst sind. »Um das Bild des Paris der 1930er Jahre abzurunden«, schreibt das Trio Lézard, »haben wir französische Chansons dieser Zeit, von Charles Trenet und Jean Sablon, für Trio d’anches bearbeitet. Hierfür haben wir, um einen besonderen Klang zu erzeugen, vorzugsweise unsere seltenen Instrumente wie Bassetthorn, Bassoboe, Saxophon oder Kontrafagott besetzt.«

Wer das Konzert erleben will, bekommt Karten im Ticket-Shop an der Burg in Friedberg oder unter www.ticket-shop-friedberg.de. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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