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Kreis meldet sechs Corona-Todesfälle

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Von: red Redaktion

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Wetteraukreis (agl/prw). In der Wetterau sind sechs weitere Menschen nach einer Corona-Infektion verstorben. Nach Angaben des Kreises handelt es sich um fünf von Dienstag nachgemeldete Fälle und einen Fall, der vom Mittwoch nachgemeldet worden ist. Die Verstorbenen sind drei Frauen, 65, 81 und 82 Jahre alt, und drei Männer im Alter von 71, 77 und 86 Jahren.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Corona-Infektionen im Wetteraukreis ist von Mittwoch auf Donnerstag um 690 auf 60 730 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg laut RKI von 1320,8 auf 1323,3.

Die Neuinfektionen verteilen sich folgendermaßen auf die Städte und Gemeinden: Altenstadt 19, Bad Nauheim 50, Bad Vilbel 83, Büdingen 19, Butzbach 33, Echzell 13, Florstadt 20, Friedberg 123, Gedern 17, Glauburg 16, Hirzenhain 5, Karben 53, Kefenrod 4, Limeshain 19, Münzenberg 7, Nidda 37, Niddatal 46, Ober-Mörlen 9, Ortenberg 13, Ranstadt 8, Reichelsheim 14, Rockenberg 7, Rosbach 21, Wölfersheim 27 und Wöllstadt 27.

Aktuell 8077 Wetterauer infiziert

Aus Wetterauer Schulen wurden 169 Neuinfektionen gemeldet: 67 aus Grund-, acht aus weiterführenden und 13 aus Berufsschulen. Stand Donnerstag sind im Wetteraukreis 8077 Menschen aktuell nachweislich mit Corona infiziert.

Am heutigen Freitag ist es letztmals möglich, sich im gemeinsam vom Wetterauer Gesundheitsamt und der Kassenärztlichen Vereinigung betriebenen Testzentrum in Reichelsheim (Alte Schule) auf Corona testen zu lassen. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) hatte vergangene Woche angekündigt, sämtliche in ihrer Verantwortung betriebenen Testcenter in Hessen zu schließen. Hintergrund ist das baldige Auslaufen einer entsprechenden Bundesverordnung, in der unter anderem die Finanzierung der Tests geregelt ist.

Der Wetteraukreis hatte das Testcenter in der Florstädter Straße (Alte Schule) in Reichelsheim seit Oktober 2020 gemeinsam mit der KVH betrieben. Durch die ausbleibende Finanzierungszusage des Bundes sei eine Schließung nun unvermeidlich, da der Wetteraukreis nicht allein das benötigte Personal zur Verfügung stellen könne, schreibt der Kreis in seiner Pressemitteilung. Eine Testung mit PCR-Tests für symptomatische Patienten werde künftig in Hausarztpraxen angeboten.

Für die Reichelsheimer Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst war die Nachricht, dass das Testcenter in der Alten Schule geschlossen wird, am Donnerstag neu. Sie hatte neulich auf Anfrage der WZ (Bericht vom 19. März) noch mitgeteilt, dass das Gebäude nicht für die Unterbringung von Ukraine-Flüchtlingen genutzt, sondern weiterhin als Testcenter zur Verfügung stehen werde. Die Alte Schule befindet sich im Besitz des Wetteraukreises.

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