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Liberale Politiker vernetzen sich

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Von: red Redaktion

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Wetteraukreis (pm). Die Freien Demokraten in der Wetterau wollen in Sachen Kommunalpolitik künftig noch stärker zusammenarbeiten. Kürzlich trafen sich die Liberalen Mandatsträger aus der Region in Altenstadt-Lindheim, um ihren kommunalpolitischen Kompass neu zu justieren und die Zusammenarbeit bei überörtlichen kommunalen Themen zu stärken, heißt es in einer Pressemitteilung.

Neben Kreistagsabgeordneten, Stadträten, Gemeindevertretern und Stadtverordneten war auch der Vorsitzende der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker (VLK), Oliver Feyl, zur Mandatsträgerkonferenz gekommen.

»Vielerorts kämpfen die Kommunalpolitiker mit den gleichen Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, sich zu vernetzen und die interne Zusammenarbeit weiter zu vernetzen, damit wir uns sehr effektiv für unsere schöne Region einsetzen können«, machte Feyl deutlich.

Bei der Kommunalwahl im März 2021 haben die Freien Demokraten im Wetteraukreis vielerorts Zugewinne verbuchen und die Zahl der kommunalen Mandate ausbauen können. »Die Grundlage aller Politik ist die bürgernahe Kommunalpolitik. Wir leisten im gesamten Wetteraukreis seriöse Arbeit, bringen liberale Ideen in die Kommunalpolitik und wollen unsere Region voranbringen. Die Ergebnisse der vergangenen Kommunalwahl zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Diese erfolgreiche Arbeit setzen wir fort«, erklärte der FDP-Kreisvorsitzende Jens Jacobi.

Inhaltlich legten die Liberalen bei der Konferenz unter anderen einen Fokus auf die Immobilienpolitik der Bundesregierung und ihre Auswirkungen auf Kommunen, heißt es weiter. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Rainer Semet aus Pforzheim, Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, stellte hierbei die ambitionierten Ziele der Berliner Ampel im Wohnungsbau vor. »Das Zauberwort heißt Entbürokratisierungen, sonst schaffen wir niemals die notwendigen Wohnungen«, stellte FDP-Landtagsmitglied und Vorsitzender der einladenden Kreistagsfraktion Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn fest.

Die Liberalen Mandatsträger waren sich einig, dass sie weiterhin einen besonderen Blick auch auf das Bildungswesen richten wollen. »CDU und SPD schöpfen im Wetteraukreis noch immer nicht alle Möglichkeiten aus, um das Bildungswesen zu verbessern. An vielen Schulen fehlt es noch an schnellem Internet, Kreidetafeln prägen auch im Jahr 2022 noch das Bild vieler Klassenräume. Hinzu kommt, dass viele Bildungseinrichtungen zu klein sind und den wachsenden Schülerzahlen nicht gerecht werden. Wir Liberale werden hier weiterhin den Finger in die Wunde legen und den CDU-Landrat und Schuldezernenten Jan Weckler zu schnellerem Handeln bewegen«, sagte Julia Raab, die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Kreistagsfraktion.

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