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Lob für Alltagshelden

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Von: red Redaktion

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Ballonstart auf dem Europaplatz (vorne von links): Andrea Rosenberger (Fachstellenleitung Familienförderung) und Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch mit zahlreichen Mitarbeitenden der Kreisverwaltung beim Steigenlassen anlässlich des Tags der Kinderbetreuung. © Pressedienst des Wetteraukreis

Wetteraukreis (prw). Der bundesweite Tag der Kinderbetreuung hat sich am Montag bereits zum zehnten Mal gejährt, berichtet der Kreis. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Kita-Fachkräften und Tageseltern für ihr Engagement, oftmals unter schwierigen Rahmenbedingungen, zu bedanken.

»Die Fachkräfte in der Krippe, der Kindertagespflege und den Kitas leisten im alltäglichen Geschehen unverzichtbare und wertvolle Arbeit und so im weiteren Sinne einen wesentlichen Beitrag für mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit in der Gesellschaft«, heißt es in einer Mitteilung des Kreise.

In den 25 Kommunen des Wetteraukreises befinden sich derzeit insgesamt 201 Kitas unterschiedlicher Trägerschaft. Meist agieren die Städte und Gemeinden als Träger, oft handelt es sich aber auch um kirchliche oder gar freie Träger, was ein breites Angebotsspektrum an verschiedenartigen Konzepten und Methoden zur Folge habe.

Becker-Bösch: »Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Allein bei uns in der Wetterau werden fast 12 000 Kinder - beginnend mit einem Alter von einem Jahr bis hin zum Schuleintritt - betreut. Eine qualitativ gute Kinderbetreuung als außerfamiliäre und zugleich familienergänzende Maßnahme bildet die Basis für einen erfolgreichen Bildungsweg und gesellschaftliche Teilhabe der Kinder. Durch eine sichergestellte Betreuung wird es den Eltern außerdem ermöglicht, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren.«

Gewinnspiel mit Luftballons

Vor allem während der vergangenen zwei Jahre unter pandemischen Einflüssen sei der Gesellschaft bewusst geworden, welch maßgebende Rolle die Kindertagesbetreuung für die Arbeitswelt und das gesamte System innehat. Für das Personal in den Kitas stellte Corona eine permanente Herausforderung dar, weil der Arbeitsalltag von ständig wechselnden Hygienekonzepten und Verordnungen sowie der Sorge vor Ansteckung bei Kindern, Eltern und Beschäftigten geprägt war.

»Mein herzlichster Dank, über den ›Tag der Kinderbetreuung‹ hinaus, gilt allen, sowohl Fachkräften als auch Eltern, die unter beschwerlichen Bedingungen im Zuge der Pandemie durch unermüdliche Hingabe und tagtäglichen Einsatz hervorragende Arbeit vollbracht haben«, so Becker-Bösch.

Sie hat mit ihrer Fachstelle Familienförderung den Tag zum Anlass genommen und eine besondere Aktion gestartet: Am »Tag der Kinderbetreuung« hat sich die Sozialdezernentin mit Mitarbeitenden der Kreisverwaltung auf dem Europaplatz versammelt und 201, analog der Anzahl der Kitas im Kreis, mit Helium gefüllte Luftballons in den Himmel steigen lassen.

An jedem Ballon ist eine Karte angehängt, die auf der Vorderseite mit einem der 201 Kita-Namen und hinten mit einem kurzen Text versehen ist, um Näheres zum Gewinn und zur weiteren Vorgehensweise zu erfahren.

Die Finderin oder der Finder einer solchen Karte wird gebeten, diese umgehend an die Fachstelle Familienförderung zurückzusenden, denn es gilt: »Die erste Karte, die bei der Fachstelle eingeht, gewinnt«, so Becker-Bösch.

Am Ende des Tages werde es allerdings zwei glückliche Gewinnende geben: Zum einen die Person, die den Luftballon und folglich die Karte gefunden hat, und zum anderen die auf der Karte vermerkte Kita.

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