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Minestrone und Ockstädter Kuchen kommen an

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Von: red Redaktion

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Die Ockstädter feiern unterm Kirchturm. © pv

Friedberg-Ockstadt (pm). Nach zweijähriger Corona-Abstinenz haben die Ockstädter wieder ein Pfarrfest feiern können, Es war die 45. Ausgabe des Festes - wenn auch in abgespeckter Form und nur einen Tag lang. Aber: »Schee war’s« lautete die einhellige Meinung.

Man war vom Gelände des Jugendheimes in den Pfarrhof und den idyllischen Pfarrgarten umgezogen. Eine Helfermannschaft hatte am Samstag Zelte, Pavillons und Festzeltgarnituren aufgebaut. Optimal - so wie in fast allen Jahren - war das »Pfarrfestwetter«:

Wie in jedem Jahr stand aber der Festgottesdienst am Sonntagmorgen im Mittelpunkt. Pfarrer Bernd Weckwerth, der für drei Wochen in Urlaub geht, konnte hier seine Vertretung Pater Paschal aus Nigeria vorstellen und feierte mit ihm in Konzelebration einen Gottesdienst. In seiner Predigt bezog er sich u.a. auf die Verklärung Christi auf dem Berg Tabor. Raymund Hofmann hatte die Fürbitten zusammengestellt, die das derzeitige Weltgeschehen thematisierten. Er erhielt dafür spontanen, starken Applaus. Die fast 200 Gottesdienstbesucher sangen dann am Ende der Feier voller Inbrunst die »Ockstädter Nationalhymne«, das Jakobus-Lied - gewidmet dem Kirchenpatron der Ockstädter Pfarrkirche, St. Jakobus. An der Orgel brillierte Organist Rainer Bingel.

Nach dem Gottesdienst zogen alle hinüber in den Pfarrhof, wo verschiedene Variationen der Bratwurst zum Mittagessen warteten. Viele vermissten die berühmten Pfarrfestschnitzel - aber die wird es bestimmt irgendwann wieder einmal geben. Für Vegetarier hatte Heidi Hofmann eine Minestrone, eine Gemüsesuppe nach original italienischem Rezept, kreiert, mit Gemüse aus Bio-Anbau, die sehr schnell ausverkauft war. Was wäre ein Pfarrfest ohne die selbstgebackenen Ockstädter Kuchen? Da hier die Nachfrage und der Andrang so groß war, musste sie schon vor 13 Uhr öffnen und die freundlichen Damen meldeten schon nach kurzer Zeit »ausverkauft«. Viele Gäste waren gekommen, darunter der Ehrenortsvorsteher Günther Weil mit Frau Anneliese und der Vorsitzende der Ockstädter Arbeitsgemeinschaft, Oswald Jung, sowie Abordnungen fast aller Ortsvereine.

So saß man fröhlich zusammen und hatte sich viel zu erzählen. Am späten Nachmittag rückte wieder das Helferteam an und baute alles ab. Es war ein gelungenes »kleines« Pfarrfest, so wie es sich die Verantwortlichen vorgestellt hatten.

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Pfarrer Bernd Weckwerth (r.) und seiner Urlaubsvertretung Pater Paschal aus Nigeria. © pv

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