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Mit Optimismus

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Von: red Redaktion

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Martina Knipp (l.) mit den Lehrkräften aus dem Grundschulbereich. © pv

Wetteraukreis/Bad Vilbel (pm). 52 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst haben ihr zweites Staatsexamen erhalten. Zum letzten Mal hielten sie sich in den Räumlichkeiten des Studienseminars auf, bevor sie an ihren neuen Schulen im Hochtaunus- und Wetteraukreis als Lehrkräfte ihren Dienst antreten.

Marco Bettner, der stellvertretende Leiter des Studienseminars für Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen Bad Vilbel, überreichte bei ausgezeichneter Stimmung und einem kleinen Sektempfang den einzelnen Gruppen, unterteilt nach Schulformen, die Zeugnisse.

In seiner Rede wies er auf die Besonderheiten der Ausbildung hin, welche sowohl den Referendaren und Ausbildungskräften nicht nur durch das Reagieren auf Corona-Bestimmungen einiges abverlangt habe. Dauerhaft neue Situationen, neue Ansprüche, neue Regeln, neue Formate, unsichere Schülerschaft, das verlange Respekt, dass diese Situationen so erfolgreich gemeistert worden sei.

Bettner betonte, dass durch viele Gespräche die Situation an den Schulen als sehr positiv beschrieben worden sei. Das Agieren mit ihren Schülerinnen und Schülern empfänden die jungen Lehrkräfte dabei meist als eine der angenehmsten Facetten während ihrer 21 Monate dauernden Ausbildung. Dass sie festgestellt hätten, dass sie die Fähigkeit haben, junge Menschen zu führen, zu leiten und sie fachlich zu unterrichten, stärke die Gewissheit, sich für den richtigen Beruf entschieden zu haben. Das schaffe Zufriedenheit und Selbstvertrauen.

Und diese Qualität, mit Menschen zu interagieren, sei eine besondere Chance, die sich in ihrem Berufsfeld eröffne. Das Talent Menschen zu führen und ihnen Halt zu geben, sei erworben worden. Hier seien die Referendarinnen und Referendare verpflichtet, sich einzubringen, was sie auch getan hätten. Hierfür gelte es, Anerkennung auszusprechen.

Während der zurückliegenden, nicht immer einfachen Monate, hätten die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst nie aufgegeben und sich immer neuen Anforderungen gestellt. Am Tag der Zeugnisverleihung werde ihr Optimismus belohnt. Einen solchen Tag erfolgreich zu meistern gebe Selbstvertrauen. Die Lehrkräfte hätten bewiesen, dass sie auch in schwierigen Situationen hervorragende Leistungen erbringen können.

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Diana Rosenberger (Sekretariat), Kristina-Enler-White, Marco Bettner und Tina Schauer (v.l.) mit der Haupt- und Realschulgruppe. © pv
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Marco Bettner (stellvertretender Studienseminarleiter), Denis Perzl, Ilse Ebert und Friederike Arning (v.l.) mit Absolventinnen aus dem Förderschulbereich. © pv

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