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Auf eine komplette Eisbahnsaison hoffen (v. l.) Harry Thyssen, Sigrid Bartsch, Christine Diegel und Alexander Köhler.

Morgen beginnt der Eisbahn-Spaß

  • VonHarald Schuchardt
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Friedberg (har). Der Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende ist schon in der vergangenen Woche abgesagt worden (die WZ berichtete). Die Eisbahn auf dem Elvis-Presley-Platz wird jedoch am morgigen Freitag in ihre dritte Saison starten. Bereits am Samstag letzter Woche wurden die ersten Elemente für die Eisbahn angeliefert. Am Montag lagen die Holzelemente, die das Fundament der Eisbahn bilden, auf dem nördlichen Teil des Platzes, während Betreiber Alexander Köhler mit dem Gabelstapler die Ständer mit den Leihschlittschuhen von einem Lkw ablud.

Auf dem Eis 3G, daneben 2G

Wie, in welcher Form und ob bis zum geplanten Ende am 9. Januar »Friedberg on Ice« stattfinden wird, kann momentan niemand genau sagen. »Das ist jetzt schon der fünfte Plan, den wir gerade umsetzen«, sagt Amtsleiterin Christine Diegel beim Pressegespräch am Montagvormittag. »Wir sind flexibel und auf alles, was da kommt, bestens vorbereitet«, macht ihr Mitarbeiter Harry Thyssen als Projektverantwortlicher bei der Stadt deutlich. Auf den Punkt bringt es Sigrid Bartsch, Leiterin des städtischen Kulturservices: »Wir haben alles: Buden, Beleuchtung, Dekoration und Weihnachtsbäume. Die Eisbahn ist unser Weihnachtsmarkt.«

Thyssen erläutert den aktuellen Planungsstand: »Wir haben Eisbahn und Essensbereich voneinander getrennt. Auf der Eisbahn gilt 3G, ansonsten 2G. Derzeit ist das Eislaufen noch ohne Maske möglich.« Die Trennung von Eisbahn und Essensbereich wird beim Blick auf den Platz deutlich. Köhlers Glühweinhütte »wanderte« ans südliche Platz-ende. Wer in den Verzehrbereich möchte, muss seinen Impf- oder Genesungsnachweis vorzeigen und wird mit der Luca-App registriert. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre reicht deren Test-Nachweisheft. »Ich habe schon zahlreiche Reservierungen. Alle wissen Bescheid. Bei Gruppenreservierungen erhalte ich zusätzlich eine Teilnehmerliste«, sagt Köhler, der auf jeden Fall genau kontrollieren wird.

Kinder schmücken Tannenbäume

Ein Rahmenprogramm wird es, nach jetzigem Stand, wohl nicht geben. »Wenn in dieser Richtung etwas möglich ist, dann werden wir das kurzfristig organisieren und über die Presse und soziale Medien bekannt geben«, sagt Harry Thyssen, der zwei Holzhütten bestellt hat. Diese werden auf der »Kleinen Freiheit« stehen. An allen Freitagen und Samstagen bis Weihnachten werden dort jeweils zwei Beschicker des ausgefallenen Weihnachtsmarktes Gebasteltes oder Handwerkliches anbieten.

Bestellt wurden auch 35 Tannenbäume, die für etwas mehr Weihnachtsflair sorgen sollen. Nahezu alle Kindertagesstätten in der Stadt werden jeweils einen Baum schmücken. »Die Kinder sind überall schon am Basteln und freuen sich riesig, dass sie vor Ort einen Baum mit ihren Sternen dekorieren dürfen«, sagt Bartsch. Und Diegel ergänzt: »Wir versuchen, es so hübsch zu machen, wie es unter den momentanen Umständen geht.«

Sollte sich an den Corona-Regeln etwas ändern, »dann sind wir für alle Gegebenheiten bestens gerüstet«, sagt Köhler. »Er spricht schon wie ein Politiker«, kommentiert Diegel lachend und betont die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den in der Stadt Verantwortlichen und Köhler: Diegel abschließend: »Alle Planänderungen setzt Köhler sofort um, das klappt hervorragend.« Von der ungünstigsten Variante, einem frühzeitigen Ende des Eislaufvergnügens mitten in der Stadt, geht momentan niemand aus.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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