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Nach drei Jahren wieder

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Von: Harald Schuchardt

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Das Eröffnungsfoto mit Vertretern aller teilnehmenden Gruppen, den Ehrengästen und dem Nikolaus hat Tradition. © Loni Schuchardt

Friedberg (har). Läutet die Marktglocke der Stadtkirche am Morgen des Samstags vor dem zweiten Advent, dann ist dies der Vorbote für den ältesten Weihnachtsmarkt der Kreisstadt. Zum 39. Mal veranstaltete die evangelische Kirchengemeinde auf dem südlichen Stadtkirchenplatz den Markt, an dem nur Gruppen und Vereine teilnehmen dürfen, die sich im karitativen, sozialen und kirchlichen Bereich engagieren.

25 waren es in diesem Jahr.

»Hurra, nach drei Jahren feiern wir wieder Weihnachtsmarkt«, sagte Pfarrerin Claudia Ginkel bei der traditionellen kleinen Eröffnungszeremonie auf der Treppe vor dem Brautportal.

»Unser Markt ist etwas Besonderes und eine gute Ergänzung zu den anderen Märkten«, sagte Ginkel, die alle Teilnehmer vorstellte und Vertreter der Gruppen auf die Treppe zum traditionellen Eröffnungsfoto bat.

Mit dabei waren hier auch Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Bürgermeister Dirk Antkowiak, die Erste Stadträtin Marion Götz und Ortsvorsteher Rudi Mewes sowie Dekan Volkhard Guth und der katholische Pfarrer Kai Hüsemann. Und auch der Nikolaus durfte nicht fehlen.

Dieser war beim folgenden Rundgang dabei und verteilte Süßigkeiten an die Kinder. An den Ständen war - trotz der niedrigen Temperaturen - schon vor der Eröffnung viel Betrieb. Mitglieder verschiedener Gruppen hatten Weihnachtsdekoration gebastelt oder Marmelade gekocht, Socken und anderes mehr gestrickt oder Plätzchen gebacken, so wie die Eltern der ev. Kindertagesstätte. An deren Mini-Verkaufsstand boten der drei Jahre alte Lönne und die ein Jahr ältere Katharina die Plätzchenbeutel und Lebkuchenmänner an.

Unterstützung für Nepal-Projekt

Diese waren ebenso gefragt wie die Arbeiten aus der Holzwerkstatt des Karl-Wagner-Hauses. Viele Gruppen nutzten den Markt auch, um ihre Arbeit vorzustellen. Eine Premiere feierte der Europa-Club.

Dazu waren Anne Planes und Silvie Lefevre vom Komitee der Städtepartnerschaft in Villiers-sur-Marne gekommen um französische Spezialitäten, wie Käse, Salami, Champagner, Trüffelpralinen und den Dreikönigskuchen »Brioche des rois« anzubieten.

Einige Gruppen präsentierten sich in der Stadtkirche, wo man sich im Café der ökumenischen Diakoniestation mit Kuchen und heißem Kaffee stärken und aufwärmen konnte. Erstmals mit dabei war auch der Service-Club »Inner Wheel Bad Nauheim/Friedberg«. Die Frauen boten Bratwürstchen und Wildbratwürstchen vom Grill sowie Reibekuchen mit Apfelmus an.

Auch in diesem Jahr spenden die Gruppen einen Teil ihrer Einnahmen an ein Projekt. Unterstützt werden die Projekte des Vereins »Sahaya - Hilfe für Nepal«, der auch mit einem Stand auf dem Markt vertreten war. Der gemeinnützige Verein mit Mitgliedern vor allem aus der Wetterau leistet nachhaltige Hilfe für Kinder in Nepal.

Am Nachmittag führten die Kinderchöre in der Stadtkirche ein Weihnachtsspiel auf, und am Abend gestaltete die Musikschule Friedberg ein vorweihnachtliches Konzert in der Kirche.

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