Nach Unfall vor Polizei geflüchtet

  • Vonred Redaktion
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Friedberg (pob). Ein Unfall in der Kaiserstraße hat für zwei Männer weitere Konsequenzen als nur den Blechschaden. Ihr schwarzer VW war am Samstagabend gegen 20.10 Uhr mit dem Seat eines 35-jährigen Friedbergers kollidiert, der an einer roten Ampel wartete. Der 35-Jährige blieb unverletzt.

Als eine Polizeistreife an der Unfallstelle eintraf, flüchtete ein Mann zu Fuß in Richtung Mainzer-Tor-Anlage; ein Passant nahm kurzerhand die Verfolgung auf. An der Ecke Schützenhain nahmen Polizisten den Flüchtigen, ein 24-jähriger Friedberger, schließlich vorläufig fest. Sie fanden bei ihm eine kleine Menge Haschisch. Der zweite Mann, ein noch im VW sitzender 28-jähriger Friedberger, machte auf die Beamten einen deutlich alkoholisierten Eindruck. Auch er musste zwecks Blutentnahme mit zur Dienststelle. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die beiden Fahrzeuginsassen unmittelbar nach dem Zusammenstoß an der Ampel die Sitzplätze gewechselt.

Die weitere Überprüfung ergab, dass der VW offenbar über keine aktuelle Zulassung verfügte. So waren die Schilder mit Bremer Kennung bereits entstempelt und gehörten zuvor an ein anderes Auto.

Andere Autos müssen ausweichen

Damit nicht genug: Noch an der Unfallstelle meldeten sich weitere Autofahrer bei den Schutzleuten und gaben an, kurz zuvor beinahe ebenfalls in einen Unfall mit dem VW verwickelt worden zu sein. Er sei ihnen auf ihrer Fahrspur entgegengekommen. Den Zusammenprall habe man lediglich durch beherztes Ausweichen verhindern können.

Die Polizei in Friedberg ermittelt nun, unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung, Kennzeichenmissbrauchs und Drogenbesitz. Mögliche Zeugen melden sich unter Tel. 0 60 31/60 10.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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