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Neue Bänke für die Innenstadt: Mach mal Pause!

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Von: red Redaktion

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Für die Verschnaufpause (v. l.): Christine Diegel, Theresa Völker, Bürgermeister Dirk Antkowiak und Ulf Berger präsentieren die neuen Bänke, die in der Friedberger Innenstadt aufgestellt werden. © pv

Zum Innenstadterlebnis gehört auch das Verweilen, Warten, Pausieren - doch dafür braucht es Sitzgelegenheiten. Für Friedberg gibt es jetzt 21 neue Bänke - 16 Exemplare sind bereits aufgestellt.

Ein flexibles Möblierungskonzept - zur Steigerung der Verweildauer und Attraktivität in der Innenstadt. Das ist ein weiterer Teil aus dem bewilligten Konzept des Förderprogramms »Zukunft Innenstadt« von »Friedberg hat’s« und der Stadt Friedberg, der jetzt realisiert wird. »Mit den Bänken schaffen wir neue (Sitz)-Angebote in der Innenstadt. Die Besucher bekommen eine Möglichkeit zum Verweilen, ohne dafür etwas konsumieren zu müssen«, erklärt Ulf Berger, 1. Vorsitzender von »Friedberg hat’s«.

»Dies soll als direkter Impuls für eine Belebung und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität dienen, da die umfassende Neugestaltung der Kaiserstraße noch in Planung ist«, führt Bürgermeister Dirk Antkowiak aus. Die Umsetzung der Idee komme vielen zugute. »Die Bänke werden zunächst entlang der Einkaufsstraße platziert«, sagt Christiane Diegel, Leiterin des Amtes für soziale und kulturelle Dienste und Einrichtungen: »Für kurzzeitiges ›Verschnaufen‹ und Pausen auf dem Weg, auch in Wartezonen, sind sie nicht nur für Ältere angenehm zu nutzen. Es profitieren auch Familien und die jüngeren Generationen, die sich über moderne Akzente, neue Nutzungen und Farbe in ihrer Umgebung freuen.« »Die Bänke ohne Rückenlehne fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein. Sie wirken nicht wie Raumteiler, sondern haben eher eine verbindende Funktion«, sagt Theresa Völker von der Agentur Hollmann Völker, die das Konzept erarbeitet hat. »Auch der Einsatz vor Schaufenstern ist ohne störende Rückenlehne machbar.« Die Sitzmöbel können mobil eingesetzt und in Veranstaltungen integriert werden. Insgesamt gibt es 21 Bänke, die zunächst entlang der Kaiserstraße und am steilen Hang am Ticket-Shop, in der Vorstadt zum Garten, stehen.

Das Material ist ein massives, laser-geschnittenes Stahlblech. Es gibt sieben verschiedene, dezente Farbtöne, die sich unaufdringlich in die städtische Umgebung einpassen: »Optisch stimmig zur Einkaufsstraße, zu den vielen Grünschattierungen der großen Linden, wie auch zu den durchblitzenden Sonnenstrahlen und Himmelsfarben«, wie Völker erläutert.

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