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Neustart fürs Mittagessen

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Von: red Redaktion

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Friedberg (pm). Über zehn Jahre gab es in der evangelischen Kirchengemeinde Friedberg das »Gemeinsame Mittagessen in der Stadtkirche« - eine Initiative des Projektes »Aufsehen«. Freitags bereiteten Frauen und Männer aus der Gemeinde, denen das Wohl Anderer am Herzen lag, ein warmes Mittagessen für Kinder und Erwachsene. Das Essen wurde vom Karl-Wagner-Haus geliefert.

Alle Menschen, die Begegnung und Austausch mit anderen suchten, sich ein warmes Essen nicht leisten konnten, nicht alleine kochen wollten oder einfach mit anderen gemeinsam essen wollten, waren eingeladen. Dann kam die Pandemie, das Projekt wurde »auf Eis gelegt«.

Seit November gibt es eine neue Gruppe aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Akteuren, die das »Gemeinsame Mittagessen« wiederbeleben wollen. Der Neustart ist am 29. April um 12 Uhr in der Stadtkirche unter dem Abendmahlsfenster. Willkommen sind alle Menschen, die das Miteinander bei einer gemeinsamen Mahlzeit schätzen, die nicht täglich eine warme Mahlzeit haben oder aus dem gewohnten Trott ausscheren und die Mittagspause einmal anders gestalten wollen - durch ein warmes Essen in der Kirche.

Wie in der Vergangenheit soll das Essen für Kinder 50 Cent und für Erwachsene einen Euro kosten. Wer es sich leisten kann, zahlt die Selbstkosten von 4,50 Euro.

Die Initiative finanziert sich aus Spenden. Wer das Projekt unterstützen will, kann die Spende freitags beim »Gemeinsamen Mittagessen« oder jederzeit bei den Pfarrämtern oder im Gemeindebüro abgeben. Überweisungen gehen an das Spendenkonto der evangelischen Kirchengemeinde unter dem Stichwort »Projekt Aufsehen« oder »Gemeinsames Mittagessen«: Ev. Kirchengemeinde Friedberg, Projekt Aufsehen, IBAN DE 24 5185 0079 0050 0330 15, BIC HELADEF1FRI.

Das Projekt wird unter der Leitung der Gemeindepädagogin Tine Hölzinger organisiert. Ansprechpartner sind sie und Gemeindepfarrer Jo-achim Neethen. Mit im Boot ist das Evangelische Dekanat Wetterau mit einer Anschubfinanzierung über den Armutsfonds des Dekanats und das Diakonische Werk Wetterau. Die Diakonie-Werkstatt wird das Essen zubereiten und liefern.

Das Projekt soll auch den künftigen Konfirmanden als diakonischer Lernort die Möglichkeit bieten, einen Tag mitzuarbeiten, neue Erfahrungen zu machen und Verantwortung zu übernehmen.

Einen Vorgeschmack auf das »Gemeinsame Mittagessen« gibt es bei einem Diakonie-Gottesdienst am 24. April um 10 Uhr in der Stadtkirche, bei dem die Bedeutung diakonischen Handelns ins Zentrum gerückt wird. Das Team der »Mittagspause einmal anders« bereitet den Gottesdienst mit anschließendem Kirchenkaffee vor.

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