Nienke Jansen siegt beim Vorlesewettbewerb

Friedberg (pm). Kürzlich konnte der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen an der Henry-Benrath-Schule nach einer einjährigen Corona-Pause stattfinden. Zum Lesewettbewerb traten die Klassenbesten gegeneinander an, teilt die Schule mit. Die Lesungen seien in ein Programm eingebettet gewesen. In der Aula, die mittlerweile mit einem Luftfilter ausgestattet ist, haben sich sieben junge Lesebegeisterte der Jury gestellt.

Jeder Wettbewerbsteilnehmer durfte zur Unterstützung zwei Mitschüler einladen. Die Licht- und Tontechnik-AG sorgte für eine ideale Atmosphäre.

Die Jury bestand aus den Lehrern Lars Schnitzer, Vivienne Schäfer sowie Christos Papazoglou als Vertreter der Schüler und Klara Marzluf, der Siegerin des letzten Wettbewerbs.

Die Moderation übernahmen die Zehntklässler Sammy Sautier und Lavinia Baulig. Das Blechbläser-Duo Christos und Maria Papazoglou sowie die Schulband unter der Leitung von Theo Langstorff unterhielt zwischen den Lesestücken musikalisch.

»Jeder Wettbewerbsteilnehmer stellte zunächst sich und sein Buch vor und las im Anschluss eine besonders spannende Stelle daraus vor«, heißt es in der Mitteilung der Schule. Teilweise waren auch die für die Buchvorstellung in den Klassen gestalteten »lapbooks« ausgestellt.

Neda Formuli (6H2) begann mit »Das schaurige Haus« von Martina Wildner. Es folgte Merle Wystrach (6G2) mit »Das letzte Schaf« von Ulrich Hub, einem unterhaltsamen Roman, der die Weihnachtsgeschichte aus Sicht einer Schafherde erzählt. Nienke Jansen (6G1) las aus »Alea Aquarius« von Tanya Stewner an. Dilay Cinar (6R3) präsentierte eine Passage aus dem Roman mit »Beastly« von Alex Finn. Ayub Osman(6H1) traute sich spontan, für eine Mitschülerin einzuspringen und dem Publikum sein Buch »Fett Kohle« von Dorit Linke näherzubringen. Als sechster Leser trat Sebastian Benker (6R1) mit »Cryptos« von Ursula Poznanski an, worin es um virtuelle Welten ging. Finja Dinand (6R2) stellte das Buch »Auf magischen Pfoten« von Sue Bentley vor.

Lesetechnik und Textinterpretation

Die Jury habe Lesetechnik, Textinterpretation sowie die Textstellenauswahl bewertet. Nienke Jansen und Merle Wystrach konnten sich gegen ihre Mitbewerber durchsetzen und traten zum Stechen in Form des Vorlesens eines Fremdtextes, einem Auszug aus »Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte« von Dita Zipfel, an. Diesen Text hatte Beate Saßmann, die Lehrerin der Siegerklasse des letzten Wettbewerbs, ausgewählt.

Nach den beiden gelungenen Vorträgen beriet die Jury erneut. Das Ergebnis: Nienke Jansen ist die Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs. Die sieben Platzierten erhielten für ihren Klassensieg ein individuell ausgesuchtes Buchgeschenk.

Der Vorlesewettbewerb sei eine sehr schöne Veranstaltung gewesen. Die Schule hofft, dass die Lesefreude über die Pandemie hinweg erhalten bleibt. Immerhin beinhalte der Wettbewerb und die Vorbereitung darauf den ein oder anderen Literaturtipp.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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