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Sandra Lüpkes liest in Friedberg

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Von: red Redaktion

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Sandra Lüpkes erzählt in »Mein Juist« aus der liebevoll-kritischen Distanz des Berliner Exils von ihren Erlebnissen auf der Insel. FOTO: S. KOSKA © pv

Friedberg (pm). Um an der salzigen Nordseeluft ihr Asthma zu lindern, zog Sandra Lüpkes 1977 nach Juist, aufs »Töwerland«, wo sie im »riesigen Pfarrhaus in der Wilhelmstraße gegenüber vom Komposthaufen des Kirchfriedhofs« ihre Kindheit verbrachte. Sie hat mit »Mein Juist« ein Buch über die Insel geschrieben, das sie am Donnerstag, 2. Juni, um 20 Uhr bei »Friedberg lässt lesen« in der Buchhandlung Bindernagel vorstellt.

Mit 15 wechselte Lüpkes wieder aufs Festland, doch schon bald brachte die Liebe sie zurück auf die Insel, auf der sie eine Rockband namens »Strandgut« gründete, eine Ferienpension führte, Mutter, Schriftstellerin und Mitbegründerin eines Stipendiums für Krimiautoren wurde, bevor sie Juist erneut verließ.

Aus der liebevoll-kritischen Distanz des Berliner Exils berichtet Lüpkes nun von Bräuchen wie Maibaum-Raub und »Sünnerklaas«, Delikatessen wie »Sniertjebraa« und (hochprozentiger) »Bohntjesopp«.

Lüpkes, geboren 1971 in Göttingen, ist Autorin zahlreicher Romane, Sachbücher, Kurzgeschichtensammlungen und Theaterstücke. Gemeinsam mit ihrem Mann Jürgen Kehrer schreibt sie Drehbücher.

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