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Schneller Arbeit für Kriegsflüchtlinge

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Von: red Redaktion

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Wetteraukreis (prw) Viele Geflüchtete aus der Ukraine, die vor Ort Schutz gefunden haben, möchten so schnell wie möglich arbeiten gehen. Dafür muss die Ausländerbehörde des Wetteraukreises eine Arbeitserlaubnis ausstellen. Dieses Verfahren sei nun vereinfacht und beschleunigt worden, teilt der Kreis mit.

In der Wetterau sind inzwischen mehr als 2000 Kriegsflüchtlinge angekommen. Ukrainer, die über einen biometrischen Pass verfügen, können sich für bis zu 90 Tage visumsfrei in der EU aufhalten. Außerdem sind jene, die sich am 24. Februar in der Ukraine aufgehalten haben und bis 23. Mai einreisen, von dem Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit. Alle Flüchtlinge sollten sich im ersten Schritt beim Einwohnermeldeamt der jeweiligen Kommune anmelden - auch Voraussetzung, um Sozialleistungen beantragen zu können. Ab Montag könnten sie in der Ausländerbehörde in der Kreisverwaltung am Europaplatz in Friedberg leichter eine Arbeitserlaubnis erhalten. Ein Termin ist nicht erforderlich. Voraussetzung ist, dass die Flüchtlinge bereits über das Einwohnermeldeamt registriert sind und möglichst ein Arbeitsangebot vorweisen können. Neben der Meldebescheinigung müsse eine schriftliche Bestätigung des künftigen Arbeitgebers und eine Passkopie mitgebracht werden. Das Angebot ersetze nicht das förmliche Antragsverfahren.

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