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Schüler packen Hilfspakete für die Ukraine

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Von: red Redaktion

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Mit großem Engagement stellen die Schülerinnen und Schüler die Hilfspakete zusammen. © pv

Friedberg (pm). Nach der hessenweiten Schweigeminute kürzlich herrschte bei den Schülerinnen und Schülern des Englisch-Leistungskurses von Frau Saum am Burggymnasium Friedberg bedrücktes Stillschweigen, berichtet die Schule. »Wir sprachen ganz offen über die Unfassbarkeit der Ereignisse, darüber, dass wir uns bisher nicht vorstellen konnten, dass es in Europa so schnell zu einem Krieg kommen kann.

Wir versuchten aber auch, die aktuelle Lage der Landesbewohner beider Länder möglichst differenziert zu betrachten«, heißt es in einer Pressemitteilung.

Vorherrschend sei aber vor allem das Entsetzen über das Leid der Menschen in den Kriegsgebieten und der Flüchtenden gewesen und auch die Vorstellung, »dass viele Kinder und Jugendliche in unserem Alter nun ihre Heimat verteidigen, im Krieg ausharren oder vor ihm ins Ungewisse fliehen müssen. So war schnell klar: Schweigen und Reden alleine ist keine Option, wir müssen helfen«.

Durch Gruppenarbeit und Einkaufslisten wurden die Hygienepakete geplant, die dann in der nächsten Tutorengruppenstunde mit viel Liebe zum Detail für die Ukraine gepackt wurden. Nicht nur Standardartikel kamen da hinein, sondern auch Babyartikel und hier und da eine Tafel Schokolade - in der Hoffnung, den notleidenden Menschen in dieser Zeit eine kleine Freude machen zu können. Dann wurden die Pakete an das Zentrallager von GAiN (Global Aid Network) in Gießen übergeben und so auf ihren Weg geschickt.

»Es war ein sehr schönes Gefühl, gemeinsam anzupacken und die von unserer Seite aus mögliche Hilfe zu leisten«, heißt es in der Mitteilung abschließend.

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